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TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, Titel

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Technische Regeln für Gefahrstoffe

TRGS 900

Arbeitsplatzgrenzwerte

Ausgabe: Januar 2006
(BArbBl. 1/2006 S. 41; zuletzt geändert GMBl Nr. 20 vom 8. Juni 2017, S. 368)

 

Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, einschließlich deren Einstufung und Kennzeichnung, wieder. Sie werden vom

Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)

aufgestellt und von ihm der Entwicklung entsprechend angepasst.

Die TRGS werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Bundesarbeitsblatt (BArbBl.) bekannt gegeben.

 

TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, Inhalt
Inhalt
1 Begriffsbestimmungen und Erläuterungen
2 Anwendung von Arbeitsplatzgrenzwerten und Erläuterungen
3 Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte
4 Verzeichnis der CAS-Nummern

 

 

TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, 1 Begriffsbestimmungen und Erläuterungen

1 Begriffsbestimmungen und Erläuterungen

(1) Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV )1) ist der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) der Grenzwert für die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind (§ 2 Absatz 7 GefStoffV ).


1) Gefahrstoffverordnung vom 26. November 2010 (BGBl. I S. 1643, 1644)

 

(2) Arbeitsplatzgrenzwerte sind Schichtmittelwerte bei in der Regel täglich achtstündiger Exposition an 5 Tagen pro Woche während der Lebensarbeitszeit. Expositionsspitzen während einer Schicht werden entsprechend Nummer 2.3 mit Kurzzeitwerten beurteilt.

(3) Die Konzentration (C) eines Stoffes in der Luft ist die in der Einheit des Luftvolumens befindliche Menge dieses Stoffes. Sie wird angegeben als Masse pro Volumeneinheit oder bei Gasen und Dämpfen auch als Volumen pro Volumeneinheit. Für die Beurteilung der inhalativen Exposition ist der Massenwert als Bezugswert heranzuziehen. Die zugehörigen Einheiten sind mg/m3 und ml/m3 (ppm). Die Umrechnung geschieht gemäß

C (ml/m3) =    Molvolumen in l      C (mg/m3).

Molmasse in g

In dieser TRGS wird das Molvolumen auf eine Temperatur von 20°C und einen Druck von 101,3 kPa bezogen und beträgt dann 24,1 Liter. Die Konzentration für Schwebstoffe wird in mg/m3 für die am Arbeitsplatz herrschenden Betriebsbedingungen angegeben.

(4) Zu den Schwebstoffen gehören Staub, Rauch und Nebel. Staub ist eine disperse Verteilung fester Stoffe in Luft, entstanden durch mechanische Prozesse oder durch Aufwirbelung. Rauch ist eine disperse Verteilung fester Stoffe in Luft, entstanden durch thermische und/oder durch chemische Prozesse. Nebel ist eine disperse Verteilung flüssiger Stoffe in Luft, entstanden durch Kondensation oder durch Dispersion.

(5) Zur Beurteilung der Gesundheitsgefahren durch Schwebstoffe sind nicht nur die spezielle gefährliche Wirkung der einzelnen Stoffe, die Konzentration und die Expositionszeit, sondern auch die Partikelgestalt zu berücksichtigen.

(6) Von den gesamten im Atembereich eines Beschäftigten vorhandenen Schwebstoffen wird lediglich ein Teil eingeatmet. Er wird als einatembarer Anteil bezeichnet2) und messtechnisch als ein-atembare Fraktion erfasst3). Arbeitsplatzgrenzwerte, die sich auf diese Fraktion beziehen, sind in der Grenzwerteliste mit einem nachgestellten "E" gekennzeichnet. Der alveolengängige Anteil2) des einatembaren Anteils wird messtechnisch als alveolengängige Fraktion erfasst3). Arbeitsplatzgrenzwerte, die sich auf diese Fraktion beziehen, sind in der Grenzwerteliste mit einem nachgestellten "A" gekennzeichnet. Bei Stäuben und Rauchen ist in Abhängigkeit vom Arbeitsplatzgrenzwert die einatembare bzw. alveolengängige Fraktion heranzuziehen. Bei Nebeln ist die einatembare Fraktion zu messen.


2) Mitteilungen der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, WILEY-VCH, Weinheim

3) DIN/EN 481 "Festlegung der Teilchengrößenverteilung zur Messung luftgetragener Partikel", Brüssel 1993; "Allgemeines zur Messung zu Gefahrstoffen in der Luft am Arbeitsplatz; Kennzahl 0210" in: BGIA-Arbeitsmappe "Messung von Gefahrstoffen", Herausgeber: Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz - BGIA, Erich Schmidt Verlag

 

 

TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, 2 Anwendung von Arbeitsplatzgrenzwerten und Erläuterungen

2 Anwendung von Arbeitsplatzgrenzwerten und Erläuterungen

2.1 Allgemeines

Das Einhalten der Arbeitsplatzgrenzwerte dient dem Schutz der Gesundheit von Beschäftigten vor einer Gefährdung durch das Einatmen von Stoffen. Die Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes entbindet nicht von den sonstigen Regelungen der GefStoffV .

2.2 Überwachung von Arbeitsplatzgrenzwerten

(1) Die Ermittlung und Beurteilung der Konzentrationen gefährlicher Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen erfolgt nach der TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition".

(2) Für die Bewertung von Stoffgemischen in der Luft am Arbeitsplatz ist die Nummer 5 der TRGS 402 anzuwenden. Sie ist nicht anzuwenden, sofern für definierte Stoffgemische Grenzwerte aufgestellt sind.

2.3 Kurzzeitwerte und Überschreitungsfaktoren

(1) An Arbeitsplätzen kann die Konzentration der Stoffe in der Atemluft erheblichen Schwankungen unterworfen sein. Die Abweichung vom Schichtmittelwert nach oben bedarf bei vielen Stoffen der Begrenzung, um Gesundheitsschäden zu verhüten.

(2) Kurzzeitwerte ergänzen die Arbeitsplatzgrenzwerte, indem sie die Konzentrationsschwankungen um den Schichtmittelwert nach oben hin sowie in ihrer Dauer und Häufigkeit beschränken. Die maximale Höhe der kurzzeitigen Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes hat sich an den sehr unterschiedlichen Wirkungseigenschaften der einzelnen Stoffe zu orientieren. Eine pauschale Festlegung der Kurzzeitwertparameter ist daher nicht möglich. Die Kurzzeitwertkonzentration ergibt sich aus dem Produkt von Arbeitsplatzgrenzwert und Überschreitungsfaktor. Der Schichtmittelwert ist in jedem Fall einzuhalten.

(3) Der maximale Überschreitungsfaktor beträgt 8. Bei 8facher Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes 4-mal pro Schicht über 15 Minuten darf in einer Schicht keine weitere Exposition mehr erfolgen, da sonst das Produkt aus Schichtlänge und Arbeitsplatzgrenzwert überschritten wird.

(4) Für die Intervalle zwischen den Perioden mit einer Konzentration oberhalb des Arbeitsplatzgrenzwertes (Kurzzeitwertphase) ist ein Zeitraum von einer Stunde anzustreben. Insgesamt sind vier Kurzzeitwertphasen innerhalb einer Schicht zulässig.

(5) Bei der Festlegung von Expositionsspitzen werden die Stoffe gemäß ihrer toxikologischen Wirkung in folgende zwei Kategorien eingeteilt:

Kategorie I   Stoffe bei denen die lokale Wirkung grenzwertbestimmend ist oder atemwegssensibilisierende Stoffe
  1. Als Basiswert wird ein Überschreitungsfaktor von 1 festgelegt, der stoffspezifisch angepasst werden kann (bis max. 8). Die Kurzzeitwertphase darf 15 Minuten nicht überschreiten. Die betriebliche Überwachung soll durch messtechnische Mittelwertbildung über 15 Minuten erfolgen, z. B. durch eine 15-minütige Probenahme.
  2. In begründeten Fällen kann auch ein Momentanwert festgelegt werden, der zu keinem Zeitpunkt überschritten werden darf. Die Stoffe werden in der Spalte "Spitzenbegrenzung" durch das Zeichen = = und den Überschreitungsfaktor ausgewiesen (in der Regel: =2=. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen sind so festzulegen, dass die Kurzzeitwertkonzentration nicht überschritten wird. Für die betriebliche Überwachung ist eine möglichst kurze Mittelungsdauer entsprechend den messtechnischen Möglichkeiten zu wählen.
    Bei einigen Stoffen der Kategorie I wird sowohl ein 15-Minuten-Mittelwert als auch ein Momentanwert festgesetzt. In diesem Fall werden beide Überschreitungsfaktoren in der Spalte aufgeführt. Ein Eintrag von z. B. 2,=4= (I) bedeutet, dass die zweifache Arbeitsplatzgrenzwertkonzentration als Mittelwert über 15 Minuten einzuhalten ist und im gleichen Zeitraum die vierfache Arbeitsplatzgrenzwertkonzentration zu keinem Zeitpunkt überschritten werden darf.
Kategorie II   Resorptiv wirksame Stoffe

Als Basiswert (15-Minuten-Mittelwert) wird ein Überschreitungsfaktor von 2 festgelegt, der stoffspezifisch angepasst werden kann (bis max. 8). Die betriebliche Überwachung soll durch messtechnische Mittelwertbildung über 15 Minuten erfolgen, z. B. durch eine 15 minütige Probenahme. Bei Stoffen der Kurzzeitwert-Kategorie II sind auch längere Überschreitungsdauern zulässig, solange das Produkt aus Überschreitungsfaktor (ÜF) und Überschreitungsdauer eingehalten wird (Beispiel: Bei einem ÜF von 8 ist auch ein ÜF 4 über 30 min oder ein ÜF 2 über 60 min möglich).

2.4 Allgemeiner Staubgrenzwert

2.4.1. Anwendung und Geltungsbereich des Allgemeinen Staubgrenzwertes

(1) Der Allgemeine Staubgrenzwert (ASGW) soll die Beeinträchtigung der Funktion der Atmungsorgane infolge einer allgemeinen Staubwirkung verhindern. Er ist als AGW anzuwenden für schwerlösliche bzw. unlösliche Stäube, die nicht anderweitig reguliert sind (siehe auch Nummer 2.5 ).

(2) Der ASGW gilt nicht als gesundheitsbasierter Grenzwert für Stäube mit spezifischer Toxizität, z. B. Stäube mit erbgutverändernden, krebserzeugenden (Kategorie 1A, 1B), fibrogenen oder sensibilisierenden Wirkungen. Für diese Stäube ist der ASGW als allgemeine Obergrenze zur Festlegung von Schutzmaßnahmen gemäß Anhang I Nummer 2.3 Absatz 2 GefStoffV anzuwenden. Zusätzlich sind die stoffspezifischen AGW dieser TRGS bzw. risikobezogene Beurteilungsmaßstäbe nach der TRGS 910 einzuhalten.

(3) Der ASGW gilt nicht für lösliche Stoffe, Lackaerosole4 und grobdisperse5 Partikelfraktionen (Definition der Partikelfraktionen siehe Fußnote 6 ).

(4) Für Stäube mit hergestellten Nanomaterialien gilt die BekGS 527 .

(5) Der ASGW findet keine Anwendung für untertägige Arbeitsplätze im Geltungsbereich der Gesundheitsschutzbergverordnung (GesBergV), die einem überwachten und dokumentierten dosisbasierten Schutzkonzept unterliegen, soweit damit ein gleichwertiger Gesundheitsschutz erreicht wird.

(6) Zur Beurteilung der auftretenden Staubkonzentrationen in der Luft des Arbeitsbereiches ist in der Regel die einatembare (E-Staubfraktion) und die alveolengängige Staubfraktion (A-Staubfraktion) des ASGW gemäß TRGS 402 zu ermitteln und zu bewerten. Der höhere Stoffindex ist für die Arbeitsplatzbeurteilung heranzuziehen (Hinweise siehe Fußnote 6 ). Bei der Berechnung der Bewertungsindices von Stoffgemischen nach TRGS 402 Absatz 5.2.1 Nr. 2 sind die Stoffindices für den ASGW nicht zu berücksichtigen.

(7) In der Praxis können die Staubfraktionen auch Anteile enthalten, für die stoffspezifische Beurteilungsmaßstäbe (siehe TRGS 402 ) festgelegt sind. Wenn in den Staubfraktionen solche Stoffe enthalten sind, müssen diese ermittelt und getrennt bewertet werden. Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) für die A-Staubfraktion in Höhe von 1,25 mg/m³ basiert auf einer mittleren Dichte von 2,5 g/cm³. Wenn an einem Arbeitsplatz Materialien besonders niedriger Dichte (z. B. Kunststoffe, Papier) oder besonders hoher Dichte (z. B. Metalle) verwendet werden, kann mit der Materialdichte umgerechnet werden. Der AGW der E-Staubfraktion ist als Schichtmittelwert mit 10 mg/m³ festgelegt. Für die E-Staubfraktion ist ein dichtebezogenes Umrechnen fachlich nicht begründbar.

(8) So lange keine anderen Erkenntnisse vorliegen, ist die gesamte erfasste Staubfraktion als unlöslich zu bewerten. Wenn in der betrieblichen Praxis Fälle vorkommen, bei denen der Löslichkeit der auftretenden Stäube eine besondere Bedeutung zukommt (z. B. Zucker, Kalisalz, Gips), kann der Arbeitgeber in Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ein Verfahren festlegen, wie der lösliche Anteil bei der Ermittlung und Beurteilung berücksichtigt werden soll. Dabei kann er sich an den in 7 beschrieben Verfahren orientieren.

(9) Für Arbeitsplätze mit gleichbleibenden Bedingungen gemäß Anlage 5 Nummer 1 Absatz 1 der TRGS 402 bzw. Arbeitsplätze mit gelegentlicher Exposition gemäß Anlage 5 Nummer 3 der TRGS 402 kann für die A-Staubfraktion in der Gefährdungsbeurteilung auch ein dosisbasiertes Überwachungskonzept über einen repräsentativen Ermittlungszeitraum von längstens 1 Monat festgelegt werden. In diesen Fällen werden über den gewählten Ermittlungszeitraum die einzelnen Schichtmittelwerte messtechnisch ermittelt und dokumentiert. Der Durchschnitt der gemessenen Schichtmittelwerte darf dabei über den Ermittlungszeitraum den AGW für die A-Staubfraktion nicht überschreiten. Ein einzelner Schichtmittelwert darf den Wert von 3 mg/m³ für die A-Staubfraktion nicht überschreiten.

2.4.2. Vorgehen bei Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes für die alveolengängige Fraktion

(1) Für Tätigkeiten, bei denen der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) für die alveolengängige Staubfraktion (A-Staubfraktion) von 1,25 mg/m³ nachweislich nicht eingehalten werden kann, gilt übergangsweise bis zum 31.12.2018 für die Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen anstelle des AGW ein Beurteilungsmaßstab in Höhe des bisherigen A-Staub-AGW von 3,0 mg/m³ (Überschreitunggsfaktor 2 (II)) als Schichtmittelwert, sofern

  1. eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung vorliegt, einschließlich aktueller Ergebnisse aus Expositionsermittlungen gemäß TRGS 402 für die betreffenden Tätigkeiten und die Vorgaben der Gefahrstoffverordnung , insbesondere von Anhang I Nummer 2.3 Absätze 1-7, umgesetzt sind,
  2. gewährleistet ist, dass der Schichtmittelwert den Beurteilungsmaßstab von 3,0 mg/m³ unterschreitet,
  3. technische Schutzmaßnahmen nach den branchenüblichen Verfahrens- und Betriebsweisen umgesetzt sind,
  4. ein Schutzmaßnahmenkonzept entsprechend § 6 Absatz 8 Satz 1 Nr. 4a GefStoffV vorliegt, mit der Zielsetzung den AGW für die A-Staubfraktion von 1,25 mg/m³ innerhalb des Übergangszeitraums einhalten zu können,
  5. die Beschäftigten über das Schutzmaßnahmenkonzept entsprechend § 6 Absatz 8 Satz 1 Nr. 4a GefStoffV im Rahmen der Unterweisung nach § 14 Absatz 2 GefStoffV informiert wurden und
  6. den Beschäftigten während des Übergangszeitraumes vom Arbeitgeber Atemschutz zur Verfügung gestellt wird, der bei Expositionsspitzen zu tragen ist..

(2) Es wird empfohlen die Ergebnisse der Expositionsermittlung gemäß Absatz 1 Nr. 1, die umgesetzten Schutzmaßnahmen gemäß Absatz 1 Nr. 3 und 4 sowie das erstellte Schutzmaßnahmenkonzept gemäß Absatz 1 Nr. 5 der Geschäftsführung des AGS zu übermitteln7 , damit diese im Rahmen der Erarbeitung einer Schutzmaßnahmen-TRGS oder branchenbezogener Handlungshilfen für Tätigkeiten mit Staub berücksichtigt werden können.

(3) Im Schutzmaßnahmenkonzept muss der Arbeitgeber in einem Maßnahmenplan unter Angabe konkreter Einzelheiten beschreiben, durch welche Maßnahmen und in welchen Zeiträumen die Einhaltung des AGW erreicht werden soll. Der Maßnahmenplan und die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist der zuständigen Behörde auf Anfrage zu übermitteln.

(4) Die technischen Schutzmaßnahmen sind in der Reihenfolge ihrer Wirksamkeit auszuwählen. Ist die Umsetzung einer Schutzmaßnahme nicht ausreichend, ist eine Kombination von mehreren Maßnahmen zu ergreifen. Dabei darf erst nach Umsetzung mehrerer geeigneter technischer Schutzmaßnahmen auf nachrangige organisatorische oder persönliche Schutzmaßnahmen übergegangen werden.

(5) Folgende technische Schutzmaßnahmen, nach abnehmender Wirksamkeit geordnet, sollten bei nicht vermeidbarer Entstehung von Stäuben angewandt werden:

  1. Gekapselte Maschinen mit integriertem Staubhandling,
  2. Maschinen mit Absaugung an der Emissionsquelle,
  3. Absaugung des Arbeitsplatzes möglichst nahe an der Emissionsquelle,
  4. Raumlüftung mit Anordnung der Absaugelemente möglichst nahe an Gefahrenquelle um in diesen Bereichen möglichst hohe lokale Luftwechselraten zu erhalten und
  5. gleichmäßige Raumlüftung mit angepassten Luftwechselraten.

(6) Hinweise zur Umsetzung Lufttechnischer Maßnahmen (z. B. Absaugung, Raumlüftung) und stoffspezifischer Schutzmaßnahmen können den folgenden Regelwerken entnommen werden:

  1. TRGS 517 "Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und daraus hergestellten Zubereitungen und Erzeugnissen"
  2. TRGS 519 "Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten"
  3. TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle"
  4. TRGS 528 "Schweißtechnische Arbeiten"
  5. TRGS 553 "Holzstaub"
  6. TRGS 554 "Abgase von Dieselmotoren"
  7. TRGS 559 "Mineralischer Staub"
  8. BGR 121 "Arbeitsplatzlüftung – Lufttechnische Maßnahmen"
  9. BGI 5121 Arbeitsplatzlüftung-Beispielsammlung
  10. BGI 739 Holzstaub
  11. BGI 740 Lackieranlagen
  12. BGI 7006-1 "Schweißrauche – geeignete Lüftungsmaßnahmen
  13. BGI 7006-2 "Absauganlagen einkaufen-aber richtig!"

 


4 Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit Lackaerosolen werden in der BGR 231 "Schutzmaßnahmenkonzept für Spritzlackierarbeiten – Lackaerosole" beschrieben.
5 Bei Stäuben mit grobdispersen Partikeln muss in der Regel keine gesonderte Berücksichtigung der grobdispersen Partikel erfolgen. Bei Stäuben mit außergewöhnlich hohem Anteil grobdisperser Partikel kann die Vorgehensweise nach "Der Allgemeine Staubgrenzwert – Definitionen, Grundlagen, Anwendung", siehe Fußnote 6 angewendet werden.
6 Der Allgemeine Staubgrenzwert – Definitionen, Grundlagen, Anwendung (Kennzahl 0412). In: IFA Arbeitsmappe "Messung von Gefahrstoffen" Lfg. V/2006, Hrsg: Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung – IFA, Sankt Augustin. Bielefeld: Erich Schmidt Verlag – Losebl. Ausgabe 2006.
7
a) Hinweise zu Format siehe Veröffentlichung von Alker, M.; Gielen, H.-G.; Sonnenschein, G.; Pflaumbaum, W., Aufbereitung von Arbeitsplatzdaten, Bundesarbeitsblatt (2000) Nr. 1, S. 14-16 oder andere branchenbezogene Formate.
b) Ausschuss für Gefahrstoffe-Geschäftsführung, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Postfach 170202, 44061 Dortmund.

2.5 Liste von Stoffbeispielen, die unter den Geltungsbereich der allgemeinen Staubgrenzwerte fallen

Für folgende Stoffe wird kein stoffspezifischer Arbeitsplatzgrenzwert aufgestellt, da dem AGS bisher keine über die unspezifische Wirkung auf die Atemorgane hinausgehenden Erkenntnisse bekannt wurden. Diese Liste ist als Liste von Stoffbeispielen anzusehen und nicht vollständig:

  1. Aluminium
  2. Aluminiumhydroxid
  3. Aluminiumoxid (faserfrei, außer Aluminiumoxid-Rauch)
  4. Bariumsulfat
  5. Graphit
  6. Kohlestaub
  7. Kunststoffstäube (z. B. Polyvinylchlorid, Bakelit, PET)
  8. Magnesiumoxid (außer Magnesiumoxid-Rauch)
  9. Siliciumcarbid (faserfrei)
  10. Talk
  11. Tantal
  12. Titandioxid

2.6 Hautresorptive Stoffe

(1) Verschiedene Stoffe können leicht durch die Haut in den Körper gelangen und zu gesundheitlichen Schäden führen.

(2) Beim Umgang mit hautresorptiven Stoffen ist die Einhaltung des Luftgrenzwertes für den Schutz der Gesundheit nicht ausreichend. Durch organisatorische und arbeitshygienische Maßnahmen ist sicherzustellen, dass der Hautkontakt mit diesen Stoffen unterbleibt. Bei unmittelbarem Hautkontakt ist die TRGS 401 "Gefährdung durch Hautkontakt - Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen" zu beachten.

(3) Mit der Anmerkung "H" werden Stoffe ausgewiesen, wenn

  1. sich ein Hinweis auf diese Eigenschaft aus der Grenzwertbegründung ergibt oder
  2. die Einstufung und Kennzeichnung nach § 4 GefStoffV auf gesundheitsschädigende Eigenschaften bei der Berührung mit der Haut durch die R-Sätze R 21, R 24, R 27 oder entsprechende Kombinationssätze (z. B. R 21/22 oder R 48/21) vorzunehmen ist.

2.7 Arbeitsplatzgrenzwerte und Schwangerschaft

Mit der Bemerkung "Y" werden Stoffe ausgewiesen, die bezüglich der entwicklungstoxischen Wirkung bewertet werden können und bei denen ein Risiko der Fruchtschädigung bei Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes und des biologischen Grenzwertes (BGW) nicht befürchtet zu werden braucht. Die Bemerkung "Z" wird für Stoffe vergeben, die bezüglich der entwicklungstoxischen Wirkung bewertet werden können und für die ein Risiko der Fruchtschädigung auch bei Einhaltung des AGW und des BGW nicht ausgeschlossen werden kann. Stoffe, die bezüglich der entwicklungstoxischen Wirkung nicht bewertet werden könnenbzw. bei denen noch keine entsprechende Bewertung erfolgt ist, sind nicht entsprechend markiert.

2.8 Arbeitsplatzgrenzwerte und sensibilisierende Stoffe

(1) Bis heute lassen sich weder für die Induktion einer Allergie (Sensibilisierung) noch für die Auslösung einer allergischen Reaktion beim Sensibilisierten toxikologisch begründbare Arbeitsplatzgrenzwerte angeben. Eine Induktion ist um so eher zu befürchten, je höher die Konzentration eines Allergens bei der Exposition ist. Für die Auslösung einer akuten Symptomatik sind in der Regel niedrigere Konzentrationen ausreichend als für die Induktion einer Sensibilisierung.

(2) Beim Umgang mit sensibilisierenden Stoffen sind zusätzlich zur Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes zum Schutz vor allergischen Haut- und Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma, Rhinokonjunktivitis, Kontaktallergie) zu beachten:

  • arbeitsmedizinische Erkenntnisse (z. B. Wirkungsspektrum, multifaktorielles Ursachengefüge) und arbeitsmedizinische Vorsorge zu den sensibilisierenden Stoffen
  • andere Vorsensibilisierungen/Kreuzallergien
  • erforderliche organisatorische und arbeitshygienische Maßnahmen
  • TRBA/TRGS 406 und TRGS 401 .

(3) Atemwegssensibilisierende Stoffe werden mit "Sa", Hautsensibilisierende Stoffe mit "Sh", an beiden Zielorganen Allergien auslösende Stoffe mit "Sah" gekennzeichnet. Die Kennzeichnung wird vorgenommen, wenn sich ein Hinweis auf diese Eigenschaften aus der Grenzwertbegründung ergibt oder wenn der Stoff vom AGS entsprechend eingestuft ist.

(4) Bei mit "Sa" gekennzeichneten Stoffen sind auch bei Einhaltung des AGW (inklusive des Kurzzeitwertes) die Induktion einer Allergie (Sensibilisierung) und die Auslösung einer allergischen Reaktion an den Atemwegen nicht auszuschließen - es sei denn, dass ein Grenzwert unter dem Gesichtspunkt der Symptomfreiheit aufgestellt worden ist. Hier ist dann die Kennzeichnung "(Sa)" zu wählen.

(5) Bei mit "Sh" gekennzeichneten Stoffen ist die Auslösung einer allergischen Reaktion an luftexponierten Hautpartien in Einzelfällen auch bei Einhaltung des AGW (inklusive des Kurzzeitwertes) nicht auszuschließen - es sei denn, dass ein Grenzwert unter Berücksichtigung weitgehender Symptomfreiheit aufgestellt worden ist. Hier ist dann die Kennzeichnung "(Sh)" zu wählen.

2.9 Anwendung und Geltungsbereich der Arbeitsplatzgrenzwerte für Kohlenwasserstoffgemische

(1) Die Arbeitsplatzgrenzwerte sind anzuwenden auf flüssige Stoffgemische und auf Bestandteile flüssiger Stoffgemische, die ausschließlich aus Kohlenwasserstoffen bestehen, wobei unter Kohlenwasserstoffen organische Verbindungen zu verstehen sind, die sich nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff zusammensetzen. Hierzu gehören n-Aliphaten, iso-Aliphaten, Cycloaliphaten (Naphthene) und Aromaten. Wenn Gemische aus Kohlenwasserstoffen und anderen Lösemitteln vorliegen, dann bezieht sich dieser Teil nur auf den Kohlenwasserstoffanteil in der Gesamtmischung einer Zubereitung.

(2) Die Arbeitsplatzgrenzwerte sind nicht anzuwenden auf Gemische mit einem Benzolgehalt > 0,1 Gew.-% sowie auf Gemische aus Terpenkohlenwasserstoffen, vegetabile Lösemittel (z. B. Rapsölprodukte) sowie auf andere komplexe kohlenwasserstoffhaltige Gemische, wie Kühlschmierstoffe, Kraftstoffe, Schmieröle oder Korrosionsschutzflüssigkeiten, da diese Gemische in der Regel olefinische Kohlenwasserstoffe, kohlenwasserstofffremde Additive (mit einem Additivgehalt von mehr als ein Prozent oder langkettige Kohlenwasserstoffe (C > 15) enthalten. Eine Zusammenstellung dieser kohlenwasserstoffhaltigen Produkte enthält das Begründungspapier ’Arbeitsplatzgrenzwerte für Kohlenwasserstoffgemische – Verwendung als Lösemittel (Lösemittelkohlenwasserstoffe), additiv-frei (RCP-Methode)` im Anhang.

(3) Sofern ein Kohlenwasserstoffgemisch aus zwei oder mehr der aufgeführten vier Fraktionen besteht, ist auf der Basis der angegebenen Gruppengrenzwerte ein neuer Arbeitsplatzgrenzwert für das Kohlenwasserstoffgemisch gemäß folgender Formel zu berechnen und für die Beurteilung heranzuziehen:

1 = Fraktiona + Fraktionb + Fraktionn
AGWGemisch AGWa AGWb AGWn

 

Fraktion:   Massenanteil (w/w) der jeweiligen Fraktion (RCP-Gruppe) des Kohlenwasserstoffgemisches oder eines Einzel-Kohlenwasserstoffs (siehe Absatz 3 und 4) oder eines Kohlenwasserstoffgemisches (siehe Absatz 3) im flüssigen Lösemittel.

AGWa...n:   Gruppengrenzwert der jeweiligen Fraktion oder stoffspezifischer Arbeitsplatzgrenzwert (siehe Absatz 3 und 4)

RCP = reciprocal calculation-based procedure

Die errechneten Arbeitsplatzgrenzwerte sind wie folgt auf- oder abzurunden:

< 100 mg/m3:   auf volle 25
von 100 bis 600 mg/m3:   auf volle 50
> 600 mg/m3:   auf volle 100

(4) Bei der Herstellung von Mischungen aus zwei oder mehr Kohlenwasserstoffgemischen sind zur Berechnung des neuen Arbeitsplatzgrenzwertes die entsprechenden Arbeitsplatzgrenzwerte der Kohlenwasserstoffgemische und deren Massenanteil im Gemisch in die Formel nach Absatz 3 einzusetzen. In der Praxis werden Lösemittelgemische auch aus einem Kohlenwasserstoffgemisch durch Zugabe eines weiteren Kohlenwasserstoffs als Einzelkomponente hergestellt. In diesen Fällen ist zur Berechnung des neuen Arbeitsplatzgrenzwertes der entsprechende Gruppengrenzwert der Einzelkomponente in die Formel einzusetzen und nicht der stoffspezifische Arbeitsplatzgrenzwert der Einzelkomponente.

(5) Nur die Stoffe n-Hexan, Cyclohexan, Naphthalin, 1,2Diethylbenzol und n-Butylbenzol, für die eigene Arbeitsplatzgrenzwerte festgelegt sind bzw. werden, fallen nicht unter die Gruppengrenzwerte. Sie sind über ihren mengenmäßigen Anteil und den Einzelstoffgrenzwert in die im Absatz 3 genannte Formel einzubeziehen. Der so berechnete Gesamtgrenzwert für Kohlenwasserstoffgemische ist für die Gefährdungsbeurteilung anzugeben. Benzol ist gesondert zu analysieren und zu beurteilen. Eine doppelte Berücksichtigung dieser genannten Stoffe über die Fraktion ist auszuschließen.

(6) Die Beurteilung der Exposition gegenüber Kohlenwasserstoffgemischen erfolgt ausschließlich über die im Absatz 3 genannte Formel. Die Bewertung von Kohlenwasserstoffgemischen über Einzelstoffgrenzwerte und Bildung eines Bewertungsindexes für das Gemisch durch Addition der Stoffindizes ist nicht zulässig. Sofern Lösemittelgemische unter Verwendung von Einzel-Kohlenwasserstoffen mit Arbeitsplatzgrenzwert hergestellt werden (z. B. Ethylacetat + Xylol + Toluol), ist die Exposition jedoch durch die Berechnung des Bewertungsindexes zu beurteilen.

(7) Der Hersteller, Einführer oder erneute Inverkehrbringer hat den Grenzwert für das Kohlenwasserstoffgemisch oder den Gehalt der Fraktionen im Sicherheitsdatenblatt anzugeben. Dabei ist der Arbeitsplatzgrenzwert für das Kohlenwasserstoffgemisch (Summe aller Bestandteile nach Abschnitt 3 "Zusammensetzung/Angaben zu den Bestandteilen" des Sicherheitsdatenblattes) sowie ein Hinweis auf die RCP-Methode nach TRGS 900 anzugeben.

(8) Ist die Zusammensetzung eines Kohlenwasserstoffgemisches nicht bekannt und im Sicherheitsdatenblatt kein Arbeitsplatzgrenzwert für das Kohlenwasserstoffgemisch angegeben, ist der niedrigste Gruppengrenzwert für die Beurteilung heranzuziehen. Ist in Einzelfällen mehr Information vorhanden, wird immer der niedrigste Grenzwert angesetzt, z. B. für ein "entaromatisiertes Testbenzin" der Grenzwert für C9 - C15 Aliphaten (600 mg/m3).

(9) Besteht innerhalb einer Schicht zeitlich nacheinander oder gleichzeitig durch mehrere Emissionsquellen eine Exposition gegenüber mehreren Kohlenwasserstoff-Gemischen verschiedener Fraktionen, so ist der niedrigste Arbeitsplatzgrenzwert der eingesetzten Fraktionen zur Beurteilung heranzuziehen, sofern eine messtechnische Differenzierung nicht vorgenommen wird oder werden kann.

(10) Besteht neben der Exposition gegenüber einem oder mehreren Kohlenwasserstoffgemischen auch eine gleichzeitige Exposition gegenüber kohlenwasserstofffremden Lösemitteln mit Arbeitsplatzgrenzwerten, wie z. B. Estern, Ketonen, Alkoholen usw., so ist das Messergebnis für das Kohlenwasserstoff-Gemisch zusammen mit den Ergebnissen für die anderen Stoffe in die Berechnung des Bewertungsindexes für das Gemisch mit einzubeziehen.

(11) Wie die Messung an Arbeitsplätzen bei Tätigkeiten mit Kohlenwasserstoffgemischen und die Analytik zu erfolgen hat, ist im Begründungspapier "Arbeitsplatzgrenzwerte für Kohlenwasserstoffgemische - Verwendung als Lösemittel (Lösemittelkohlenwasserstoffe), additiv-frei (RCP-Methode)" festgelegt, das unter www.baua.de zu finden ist. Hier finden sich auch praktische Beispiele für die Berechnung von Arbeitsplatzgrenzwerten für Kohlenwasserstoffgemische.

2.10 Vorgehensweise bei Stoffen, die gleichzeitig als Dampf und Aerosol vorliegen können

(1) In der Regel liegen Stoffe an Arbeitsplätzen entweder als Gas/Dampf oder als kondensierte Phase in Form von Tröpfchen oder Partikeln (Staub) vor. Es gibt jedoch Stoffe, bei denen diese Einteilung keine Gültigkeit hat. Hierbei handelt es sich Stoffe, die bei Raumtemperatur über einen geringen Dampfdruck verfügen und somit in relevanter Menge sowohl als Dampf als auch als Aerosol auftreten können. Dies können sowohl Flüssigkeiten als auch sublimierende Feststoffe sein.

(2) Bei der Ermittlung der inhalativen Exposition ist stets darauf zu achten, ob durch das Arbeitsverfahren Dampf- und Aerosolgemische gebildet werden können. Dies ist bei der Messung und Beurteilung zu berücksichtigen.

(3) Im Besonderen treten derartige Gemische auf, wenn z. B. durch mechanische Prozesse wie beim Bearbeiten von Metallen oder Keramik, bei Tauchverfahren in galvanischen Prozessen oder bei Sprühverfahren Aerosole verfahrensbedingt entstehen. Weiterhin gibt es Verarbeitungsverfahren, bei denen schwerflüchtige Stoffe bei erhöhter Temperatur verdampfen und anschließend wieder kondensieren, wie z. B. bei der Heißverarbeitung von Bitumen oder beim Laserschweißen, und die somit ebenfalls in der Luft am Arbeitsplatz gleichzeitig als Dampf und Aerosol auftreten.

(4) Nach DIN EN 139368 sollten für Stoffe mit einem Dampfdruck bei Raumtemperatur von weniger als 100 Pa und mehr als 0,001 Pa generell Probenahmeverfahren gewählt werden, die Dampf und Aerosol gleichzeitig in einem Probenahmesystem erfassen. Flüssigkeiten mit Siedepunkten zwischen ca. 180°C und ca. 350°C fallen in der Regel in diese Kategorie. Für das Aerosol ist dabei eine Probenahmeeinrichtung für die einatembare Fraktion zu wählen. Der Stoffaustausch zwischen Dampf und kondensierter Phase ist ein dynamischer Prozess, der durch Einflüsse wie z. B. der Temperatur oder Luftströmungen ständig verändert wird. Die am Arbeitsplatz vorliegende genaue Verteilung des Stoffes zwischen Dampfphase und kondensierter Phase ist nur mit sehr hohem Aufwand zu ermitteln und somit in der Praxis nicht bestimmbar. Daher ist stets die Summe aus Dampf und Aerosol zu beurteilen.

(5) Auf Stoffe, die gleichzeitig als Dampf und Aerosol auftreten können, wird in Abschnitt mit Bemerkung 11 hingewiesen.

 


8 DIN EN 13936:2014-04: Exposition am Arbeitsplatz – Messung eines als Mischung aus luftgetragenen Partikeln und Dampf vorliegenden chemischen Arbeitsstoffes – Anforderungen und Prüfverfahren

 

 

TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, 3 Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte und Kurzzeitwerte

3 Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte und Kurzzeitwerte

Verwendete Abkürzungen, Symbole, Ziffern und Erläuterungen

Stoffidentität Arbeitsplatz-
grenzwert
Spitzenbegr.   Änderung
Bezeichnung EG-Nr.
CAS-Nr. ml/m3
(ppm)
mg/m3 Überschrei-
tungsfaktor
Bemerkungen Monat/
Jahr
Acetaldehyd 200-836-8 75-07-0 50 91 1;=2=(I) AGS, DFG, Y 01/06
Aceton 200-662-2 67-64-1 500 1200 2(I) Y, DFG, EU, AGS 02/15
Acetonitril 200-835-2 75-05-8 20 34 2(II) DFG, EU, H, Y 01/06
Acrylaldehyd (Acrolein) 203-453-4 107-02-8 0,09 0,2 2(I) AGS, H 04/07
Acrylsäure 201-177-9 79-10-7 10 30 1(I) DFG, Y 04/07
Aldrin (ISO) 206-215-8 309-00-2   0,25 E 8(II) DFG, H 01/06
Allgemeiner Staubgrenzwert
(siehe auch Nummern 2.4 und 2.5 )
Alveolengängige Fraktion
Einatembare Fraktion
      1,25 A
10 E
2(II) AGS, DFG 02/14
Allylalkohol 203-470-7 107-18-6 2 4,8 2,5 (I) EU, H 01/06
1-(2-(Allyloxy)-2-(2,4-dichlorphenyl)ethyl)-1H-imidazol (Imazalil) 252-615-0 35554-44-0   2 E 2 (II) H, Y, DFG 09/14
Allylpropyldisulfid 218-550-7 2179-59-1 2 12 1(I) DFG 01/06
Ameisensäure 200-579-1 64-18-6 5 9,5 2(I) DFG, EU, Y 01/06
2-Amino-ethanol 205-483-3 141-43-5 0,2 0,5 1(I) DFG, H, EU, Y, Sh, 11 05/16
2-(2-Aminoethoxy)ethanol (Diglykolamin) 213-195-4 929-06-6 0,2 0,87 1(I) H, Sh, 11, DFG 02/15
2-Aminonaphthalin- 1 -sulfonsäure 201-331-5 81-16-3   6E 4(II) AGS 01/06
N-(4-Aminophenyl)anilin 202-951-9 101-54-2 0,91 7 E 2 (II) H, Sh, Y, AGS 09/14
2-Aminopropan 200-860-9 75-31-0 5 12 =2=(I) DFG, Y 05/09
2-Amino-2-methyl-1-propanol (AMP)   124-68-5 1 3,7 2(II) DFG, H, Y, 11 09/15
2-Amino-2-methylpropanol (AMP) 204-709-8 124-68-5 1 4,6 2(I) AGS, 11 07/13
1-Aminopropan-2-ol (MIPA) 201-162-7 78-96-6 2 5,8 2(I) AGS, 11 07/13
Amitrol (ISO) 200-521-5 61-82-5   0,2 E 8(II) H, Y, DFG 07/13
Ammoniak 231-635-3 7664-41-7 20 14 2(I) DFG, EU, Y 12/07
Anilin 200-539-3 62-53-3 2 7,7 2(II) H, Y, Sh, 11, DFG 07/13
Arsin 232-066-3 7784-42-1 0,005 0,016 8(II) AGS 04/07
Atrazin (ISO) 217-617-8 1912-24-9   1 E 2 (II) Y, DFG 07/13
Azinphos-methyl (ISO) 201-676-1 86-50-0   0,2 E 8(II) DFG, H 01/06
Bariumverbindungen, löslich
(außer Bariumoxid und Bariumhydroxid)
      0,5 E 1(I) EU, 13, 10, 15 12/07
Baumwollstaub       1,5 E 1(I) DFG, 4, Y 01/06
Benzothiazol-2-thiol 205-736-8 149-30-4   4 E   DFG, Y 01/06
Benzol-1,2,4-tricarbonsäure-
1,2-anhydrid (Rauch)
209-008-0 552-30-7   0,04 A 1(I) DFG, Sa 12/07
Biphenyl-2-ol 201-993-5 90-43-7   5 E 1(I) DFG, Y, 11 05/16
1,1’-Biphenyl, Chlorderivate
(Chlorierte Biphenyle (Gesamt-PCB))
215-648-1 1336-36-3   0,003 E 8 (II) AGS, DFG, 11, 23, H, Z 11/16
Bis(2-ethylhexyl)phthalat (Diethylhexylphthalat,DEHP) 204-211-0 117-81-7   2 E 2(II) DFG, H, Y 09/15
2,5-(und 2,6-)Bis(isocyanatomethyl)-bicyclo[2.2.1]heptan 411-280-2   0,005 0,045   AGS 04/07
Bis(2-methoxyethyl)ether 203-924-4 111-96-6 5 28 8(II) DFG, H, Z 01/06
Bisphenol A 201-245-8 80-05-7   5 E 1(I) DFG, EU, Y 01/06
Borsäure und Natriumborate 233-139-2 10043-35-3   0,5 E 2(I) AGS, Y, 10 09/15
Bortrifluorid 231-569-5 7637-07-2 0,35 1 2(II) AGS,Y 04/07
Bortrifluorid-Dihydrat 231-569-5 13319-75-0 0,35 1,5 2(II) AGS, Y 05/08
Brommethan 200-813-2 74-83-9 1 3,9 2 (I) DFG, Y 05/16
Brom 231-778-1 7726-95-6   0,7 1(I) EU; AGS 12/07
Bromtrifluormethan (R 13 B1) 200-887-6 75-63-8 1000 6200 8(II) DFG, Y 01/06
Butan 203-448-7 106-97-8 1000 2400 4(II) DFG 01/06
Butan-1,4-diol 203-786-5 110-63-4 50 200 4(II) AGS, 11 07/13
Butan-1-ol 200-751-6 71-36-3 100 310 1(I) DFG,Y 01/06
Butandion (Diacetyl) 207-069-8 431-03-8 0,02 0,071 1(II) DFG, H, Sh, Y 09/15
Butanon 201-159-0 78-93-3 200 600 1(I) DFG, EU, H,Y 01/06
Butanonoxim 202-496-6 96-29-7 0,3 1 8 (I) H, Y, Sh, AGS 07/13
Butan-1-thiol 203-705-3 109-79-5 0,5 1,9 2(II) DFG,Y 01/06
But-2-in-1,4-diol 203-788-6 110-65-6 0,1 0,36 1(I) DFG, Sh, H, Y, 11 07/13
2-Butoxyethanol 203-905-0 111-76-2 10 49 4(II) H, Y, AGS 12/11
2-(2-Butoxyethoxy)ethanol 203-961-6 112-34-5 10 67 1,5 (I) EU, DFG, Y, 11 07/13
2-(2-Butoxyethoxy)ethylacetat 204-685-9 124-17-4 10 67 1,5 (I) DFG, Y, 11 07/13
2-Butoxyethyl-acetat 203-933-3 112-07-2 20 130 4(II) DFG, EU, H, Y, 11 07/13
n-Butylacetat 204-658-1 123-86-4 62 300 2(I) Y, AGS 07/12
sec-Butylacetat 203-300-1 105-46-4 62 300 2(I) Y, AGS 07/12
tert-Butylacetat 208-760-7 540-88-5 42 200 2(II) Y, AGS 07/12
n-Butylacrylat 205-480-7 141-32-2 2 11 2(I) DFG, EU, Y 05/09
Butylamin 203-699-2 109-73-9 2 6,1 2(I); =2,5= DFG, Y 05/16
sec-Butylamin 237-732-7 13952-84-6 2 6,1 2(I); =2,5= DFG 05/16
tert-Butylamin 200-888-1 75-64-9 2 6,1 2(I); =2,5= DFG 05/16
4-tert-Butylbenzoesäure 202-696-3 98-73-7   2E 2(II) DFG, H 01/06
Butylchlorformiat 209-750-5 592-34-7 0,2 1,1 2(I) DFG,Y 01/06
2,6-Di-tert-butyl-p-kresol 204-881-4 128-37-0   10 E 4(II) DFG, Y, 11 07/13
tert-Butyl-4-methoxyphenol 246-563-8 25013-16-5   20 E 1(II) DFG, Y, 11 07/13
(tert-Butyl)methylether 216-653-1 1634-04-4 50 180 1,5(1) DFG, EU, Y 01/06
4-tert-Butylphenol 202-679-0 98-54-4 0,08 0,5 2(II) DFG, H, 11 07/13
Butyraldehyd 204-646-6 123-72-8 20 64 1(I) AGS 01/06
Calciumcyanamid 205-861-8 156-62-7   1 E 2(II) H, Y, DFG 07/12
Calciumdihydroxid 215-137-3 1305-62-0   1 E 2(I) Y, EU, DFG 09/14
Calciumoxid 215-138-9 1305-78-8   1 E 2(I) Y, DFG 09/14
Calciumsulfat 231-900-3 7778-18-9   6A   DFG 01/06
ε-Caprolactam (Dampf und Staub) 203-313-2 105-60-2   5 E 2(I) DFG, EU, Y, 11 07/13
Carbaryl (ISO) 200-555-0 63-25-2   5 E 4(II) DFG, H 01/06
Carbendazim 234-232-0 10605-21-7   10 E 4 (II) Z, DFG 07/13
Chlor 231-959-5 7782-50-5 0,5 1,5 1(I) DFG, EU, Y 01/06
Chloralkane, C14-17 (Chlorierte Paraffine C14-17) 287-477-0 85535-85-9 0,3 E 6 E 8(II) H, Y, 11, AGS 11/11
Chlorbenzol 203-628-5 108-90-7 10 47 2(II) DFG, EU, Y 01/06
1-Chlorbutan 203-696-6 109-69-3 3 12 2(II) AGS 05/16
Chlordan (ISO) 200-349-0 57-74-9   0,5 E 8(II) DFG, H 01/06
1-Chlor-1,1-difluorethan (R 142 b) 200-891-8 75-68-3 1000 4200 8(II) DFG 01/06
Chlordifluormethan (R 22) 200-871-9 75-45-6   3600   EU, 9 01/06
Chlordioxid 233-162-8 10049-04-4 0,1 0,28 1(I) DFG 01/06
Chloressigsäure 201-178-4 79-11-8 1 4 1(I) AGS, H, 11 07/13
Chlorethan 200-830-5 75-00-3 40 110 2(II) AGS, EU 12/07
2-Chlor-ethanol 203-459-7 107-07-3 1 3,3 1(II) DFG, H,Y 01/06
Chlormethan 200-817-4 74-87-3 50 100 2(II) DFG, H, Z 01/06
3-Chlor-1,2-propandiol 202-492-4 96-24-2 0,005 0,023 8 (II) H, 11, DFG 02/14
Chlorpyriphos (ISO) 220-864-4 2921-88-2   0,2   NL-Experten, H 01/06
Chlortrifluormethan (R 13) 200-894-4 75-72-9 1000 4300 8(II) DFG 01/06
Chrom und anorganische Chrom(II) und (III)-Verbindungen 231-157-5 7440-47-3   2 E 1(I) 10, EU 12/07
Cryofluoran (R 114) 200-937-7 76-14-2 1000 7100 8(II) DFG 01/06
Cumol 202-704-5 98-82-8 10 50 4 (II) H, Y, AGS, EU, DFG 09/14
Cyanamid 206-992-3 420-04-2 0,2 0,35 E 1(II) DFG, H, Sh, Y, 11, EU 07/13
alpha-Cyan-4-fluor-3-phenoxybenzyl-3-(2,2-dichlorvinyl)-
2,2-dimethylcyclopropan-carboxylat (Cyfluthrin)
269-855-7 68359-37-5   0,01 E 1(I) DFG, Y 01/06
Cyclohexan 203-806-2 110-82-7 200 700 4(II) DFG, EU 01/06
Cyclohexanon 203-631-1 108-94-1 20 80 1(I) AGS, EU, H, Y 01/06
Cyclohexylamin 203-629-0 108-91-8 2 8,2 2 (I) Y, DFG 07/13
N-Cyclohexylhydroxydiazen-1-oxid, Kaliumsalz   66603-10-9   10 E 2 (II) H, DFG 09/14
Decaboran 241-711-8 17702-41-9 0,05 0,25 2(II) DFG, H 01/06
Decahydronaphthalin (Decalin) 202-046-9 91-17-8 5 29 2(II) DFG, 11 09/15
Demeton   8065-48-3 0,01 0,1   NL-Experten, H 01/06
Demetonmethyl   8022-00-2 0,5 4,8 2(II) DFG, H 01/06
Diazinon (ISO) 206-373-8 333-41-5   0,1 E 2(II) DFG, H, Y 01/06
Dibasische Ester (DBE)
(Gemische aus Dimethyladipat, Dimethylglutarat und Dimethylsuccinat)
    1,2 8 2(I) AGS, Y 03/11
Dibenzoylperoxid 202-327-6 94-36-0   5 E 1(I) DFG 01/06
Dibutylphthalat 201-557-4 84-74-2 0,05 0,58 2 (I) DFG, Y, 11 07/13
Di-n-butylamin 203-921-8 111-92-2 5 29 1(I) AGS, H, 6 01/06
1,2-Dichlorbenzol 202-425-9 95-50-1 10 61 2(II) DFG, EU, H, Y 01/06
1,3-Dichlorbenzol 208-792-1 541-73-1 2 12 2(II) AGS. Y 5/2010
1,4-Dichlorbenzol 203-400-5 106-46-7 1 6 2(II) AGS, EU, Y 02/09
2,2'-Dichlor-diethylether 203-870-1 111-44-4 10 59 1(I) DFG, H 01/06
Dichlordifluormethan (R 12) 200-893-9 75-71-8 1000 5000 2(II) DFG,Y 01/06
1,1-Dichlorethan 200-863-5 75-34-3 100 410 2(II) DFG, EU, Y 05/09
1,1-Dichlorethen 200-864-0 75-35-4 2 8 2(II) DFG,Y 01/06
1,2-Dichlorethylen sym.(cis-[2058597, 156-59-2] und trans-[2058602, 156-60-5]) 208-750-2 540-59-0 200 800 2(II) DFG 01/06
Dichlorfluormethan(R 21) 200-869-8 75-43-4 10 43 2(II) DFG 01/06
Dichlormethan 200-838-9 75-09-2 50 180 2(II) DFG, H, Z 09/15
Dichlormethylbenzol (Isomerengemisch, ringsubstituiert) 249-854-8 29797-40-8 1,3 8 2(II) AGS, Y 05/16
2,4-Dichlortoluol 202-445-8 95-73-8 5 30 4(II) AGS, H 01/06
Dichlorvos (ISO) 200-547-7 62-73-7 0,11 1 2(II) DFG, H, Y 01/06
Dicyclohexylamin 202-980-7 101-83-7 0,7 5 2 (II) H, Y, 11, AGS 07/13
Dieldrin (ISO) 200-484-5 60-57-1   0,25 E 8(II) DFG, H 01/06
Diethylamin 203-716-3 109-89-7 2 6,1 2(I); =2,5= DFG, H, EU, 6 05/16
2-Diethylaminoethanol 202-845-2 100-37-8 5 24 1(I) DFG, H, Y 05/09
Diethylether 200-467-2 60-29-7 400 1200 1(I) DFG, EU 01/06
Dihydrogenselenid (Selenwasserstoff) 231-978-9 7783-07-5 0,015 0,05 2(I) DFG, EU, Y 12/07
1,3-Dihydroxybenzol (Resorcin) 203-585-2 108-46-3 4 20 E 1(I) AGS, EU, Sh, Y, H, 11 07/13
Diisopropylether 203-560-6 108-20-3 200 850 2(I) DFG, Y 05/09
Dimethoxymethan 203-714-2 109-87-5 300 960 2(II) AGS, Y 05/16
N,N-Dimethylacetamid 204-826-4 127-19-5 10 36 2(II) DFG, EU, H, Y 01/06
Dimethyladipat 211-020-6 627-93-0 1,2 8 2(I) AGS, Y, 11 07/13
Dimethylamin 204-697-4 124-40-3 2 3,7 2(I) DFG, EU, 6 01/06
N,N-Dimethylanilin 204-493-5 121-69-7 5 25 2(II) DFG, H 01/06
2,2-Dimethylbutan 200-906-8 75-83-2 500 1800 2(II) DFG 07/2010
2,3-Dimethylbutan 201-193-6 79-29-8 500 1800 2(II) DFG 07/2010
N-1,3-Dimethylbutyl-N‘-phenyl-p-phenylendiamin 212-344-0 793-24-8   2 E 2 (II) Y, Sh, DFG 07/13
Dimethylether 204-065-8 115-10-6 1000 1900 8(II) DFG, EU 01/06
N,N-Dimethylformamid 200-679-5 68-12-2 5 15 2(II) EU, DFG, AGS, H, Z 11/11
Dimethylglutarat 214-277-2 1119-40-0 1,2 8 2(I) AGS, Y, 11 07/13
N,N-Dimethylisopropylamin 213-635-5 996-35-0 1 3,6 2(I) DFG 01/06
Dimethylpropan 207-343-7 463-82-1 1000 3000 2(II) DFG, EU 01/06
1,1-Dimethylpropylacetat   625-16-1 50 270 1(I) DFG, EU 01/06
Dimethylsuccinat 203-419-9 106-65-0 1,2 8 2(I) AGS, Y, 11 07/13
Dimethylsulfoxid (DMSO) 200-664-3 67-68-5 50 160 2(I) DFG, Z, H 05/16
1,4-Dioxan 204-661-8 123-91-1 20 73 2(I) DFG, EU, H, Y 05/09
Dioxathion (ISO) 201-107-7 78-34-2   0,2   NL-Experten, H 01/06
1,3-Dioxolan 211-463-5 646-06-0 100 310 2(II) DFG, H, Z, AGS 01/10
Diphenylamin 204-539-4 122-39-4   5 E 2 (II) H, Y, DFG 07/13
Diphenylether (Dampf) 202-981-2 101-84-8 1 7,1 1(I) DFG, Y, 11 07/13
Diphosphorpentasulfid 215-242-4 1314-80-3   1 4(I) EU, 13 12/07
Distickstoffoxid 233-032-0 10024-97-2 100 180 2(II) DFG, Y 05/09
Disulfiram 202-607-8 97-77-8   2E 8(II) DFG, 6 01/06
Dodecan-1-ol
(Langkettige Alkohole)
203-982-0 112-53-8 20 155 1(I) AGS, 11 07/13
Endrin (ISO) 200-755-7 72-20-8   0,05 E 8(II) H, Y, DFG 07/12
Enfluran 237-553-4 13838-16-9 20 150 8(II) DFG,Y 01/06
1,2-Epoxybutan (1,2-Butylenoxid) 203-438-2 106-88-7 1 3 2(I) AGS, Y, H, X 09/15
Essigsäure 200-580-7 64-19-7 10 25 2(I) DFG, EU, Y 12/07
Essigsäureanhydrid 203-564-8 108-24-7 5 21 1(I) DFG 01/06
Ethandiol 203-473-3 107-21-1 10 26 2(I) DFG, EU, H, Y, 11 07/13
Ethanol 200-578-6 64-17-5 500 960 2(II) DFG, Y 01/06
Ethanthiol 200-837-3 75-08-1 0,5 1,3 2(II) DFG 01/06
2-Ethoxyethanol 203-804-1 110-80-5 2 7,6 8(II) EU, DFG, H, Z 03/11
2-(2-Ethoxyethoxy)ethanol 203-919-7 110-90-0 6 35 2(I) AGS, Y, 11 07/13
2-Ethoxyethylacetat 203-839-2 111-15-9 2 10,8 8(II) EU, DFG, H, Z 03/11
2-Ethoxy-1-methylethylacetat 259-370-9 54839-24-6 50 300 2(II) DFG, Y, 14 04/07
1-Ethoxypropan-2-ol 216-374-5 1569-02-4 50 220 2(II) DFG, H, Y, 14 04/07
Ethylacetat 205-500-4 141-78-6 200 730 2(I) DFG, EU, Y 11/16
Ethylacrylat 205-438-8 140-88-5 2 8,3 2(I) DFG, EU, Y, Sh, H 05/16
Ethylamin 200-834-7 75-04-7 5 9,4 =2=(I) DFG, EU 01/06
Ethylbenzol 202-849-4 100-41-4 20 88 2(II) DFG, H, Y, EU 07/12
Ethyl-chloracetat 203-294-0 105-39-5 1 5 1(I) AGS, H 01/06
2,2'-(Ethylendioxy)diethanol (Triethylenglykol) 203-953-2 112-27-6   1000 E 2(II) DFG, Y, 11 07/13
Ethyl-3-ethoxypropionat 212-112-9 763-69-9 100 610 1(I) DFG, H, Y 04/07
Ethylformiat 203-721-0 109-94-4 100 310 1(I) DFG, H, Y 01/06
2-Ethylhexan-1-ol 203-234-3 104-76-7 10 54 1(I) Y, 11, DFG 02/15
2-Ethylhexylacetat 203-079-1 103-09-3 10 71 1(I) Y, 11, DFG 02/15
2-Ethylhexylacrylat 203-080-7 103-11-7 5 38 1(I) DFG, Sh, Y, 11 07/13
O-Ethyl-O-4-nitrophenylphenyl-
thiophosphonat
218-276-8 2104-64-5   0,5 E 2(II) DFG, H 01/06
Fenthion (ISO) 200-231-9 55-38-9   0,2 E 2(II) DFG, H 01/06
Fluor 231-954-8 7782-41-4 1 1,6 2(I) EU, 13 12/07
Fluoride (als Fluorid berechnet)   16984-48-8   1 E 4(II) DFG, Y, H 12/07
Fluorwasserstoff 231-634-8 7664-39-3 1 0,83 2(I) DFG, EU, Y, H 12/07
Formaldehyd 200-001-8 50-00-0 0,3 0,37 2(I) X, Y, Sh, AGS 02/15
Glutaral 203-856-5 111-30-8 0,05 0,2 2(I) AGS. Sah, Y 5/2010
Glycerin 200-289-5 56-81-5   200 E 2(I) DFG, Y 05/16
Glycerintrinitrat 200-240-8 55-63-0 0,01 0,094 1(II) H, Y, DFG 12/11
Glykoldinitrat 211-063-0 628-96-6 0,05 0,32 1(II) DFG, H, 7, 11 07/13
Halothan 205-796-5 151-67-7 5 41 8(II) DFG, Z 01/06
Heptachlor (ISO) 200-962-3 76-44-8   0,05 E 8 (II) H, AGS, DFG 12/11
Heptan
(alle Isomeren)
    500 2100 1(I) DFG 01/06
Heptan-2-on 203-767-1 110-43-0   238 2(I) EU, H 01/06
Heptan-3-on 203-388-1 106-35-4 10 47 2(I) DFG, EU 01/06
Hexachlorcyclopentadien 201-029-3 77-47-4 0,02 0,2   AGS, 11 07/13
Hexachlorbuta-1,3-dien 201-765-5 87-68-3 0,02 0,22 2(I) DFG 05/16
Hexachlorethan 200-666-4 67-72-1 1 9,8 2(II) DFG, 11 07/13
Hexadecan-1-ol
(Langkettige Alkohole)
253-149-0 36653-82-4 20 200 1(I) AGS, 11 07/13
Hexamethylen-1,6-diisocyanat 212-485-8 822-06-0 0,005 0,035 1;=2=(I) DFG, 11, 12, Sa 07/13
Hexamethylenbis(3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat) 252-346-9 35074-77-2   10 E 2(II) Y, DFG 07/12
n-Hexan 203-777-6 110-54-3 50 180 8(II) DFG, EU 5/2010
Hexan Isomere (außer n-Hexan) und Methylcyclopentan     500 1800 2(II) DFG,Y 01/06
1-Hexanol
(Langkettige Alkohole)
203-852-3 111-27-3 50 210 1(I) AGS, 11 07/13
Hexan-2-on 209-731-1 591-78-6 5 21 8(II) DFG, H 01/06
2-Hexyldecan-1-ol
(Langkettige Alkohole)
219-370-1 2425-77-6 20 200 1(I) AGS 01/06
Hydrogenazid 231-965-8 7782-79-8 0,1 0,18 2(I) DFG 01/06
Hydrogenbromid 233-113-0 10035-10-6   6,7 1(I) DFG, EU, 13 12/07
Hydrogenchlorid 231-595-7 7647-01-0 2 3 2(I) DFG, EU, Y 01/06
Hydrogensulfid 231-977-3 7783-06-4 5 7,1 2(I) EU, DFG, AGS, Y 03/11
2-(2-(2-Hydroxyethoxy)-ethyl)-2-aza-bicyclo[2.2.1]heptan 407-360-1 116230-20-7 0,5 5   AGS, 11 07/13
4-Hydroxy-4-methyl-pentan-2-on 204-626-7 123-42-2 20 96 2(I) DFG, H 01/06
2,2’-Iminodiethanol
(Diethanolamin)
203-868-0 111-42-2 0,11 0,5 1 (I) AGS, H, Sh, Y, 11, 6 11/16
3-Iod-2-propinylbutylcarbamat 259-627-5 55406-53-6 0,005 0,058 2(I) DFG, Y, Sh, 11 05/16
Isobutan 200-857-2 75-28-5 1000 2400 4(II) DFG 01/06
Isobutylacetat 203-745-1 110-19-0 62 300 2(I) Y, AGS 07/12
Isobutylamin 201-145-4 78-81-9 2 6,1 2(I); =2,5= DFG 05/16
Isobutylchlorformiat 208-840-1 543-27-1 0,2 1,1 2(I) DFG,Y 01/06
3-Isocyanatmethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylisocyanat 223-861-6 4098-71-9 0,005 0,046 1;=2=(I) DFG, 11, 12, Sa 07/13
o-(p-Isocyanatobenzyl)phenylisocyanat 227-534-9 5873-54-1 0,05 1;=2=(I) AGS 11, 12 02/09
Isopentylacetat 204-662-3 123-92-2 50 270 1(I) DFG, EU 01/06
Isophthalsäure (m-Phthalsäure) 204-506-4 121-91-5   5 E 2(I) Y, DFG 02/13
Isopren 201-143-3 78-79-5 3 8,4 8(II) AGS, X 07/13
Isopropenylacetat 203-562-7 108-22-5 10 46 2(I) DFG 01/06
2-Isopropoxy-ethanol 203-685-6 109-59-1 5 22 8(II) DFG, H,Y 01/06
Isotridecan-1-ol 248-469-2 27458-92-0 2,56 21 2 (II) AGS, 11, Y 11/16
Isovaleraldehyd 209-691-5 590-86-3 10 39 1(I) AGS 01/06
Kieselglas 262-373-8 60676-86-0   0,3 A   DFG,Y 01/06
Kieselgur, gebrannt 272-489-0 68855-54-9   0,3 A   DFG, Y, 1 05/10
Kieselgur, ungebrannt   61790-53-2   4 E   DFG, Y, 1 01/06
Kieselgut 231-716-3 7699-41-4   0,3 A   DFG,Y 01/06
Kieselrauch 273-761-1 69012-64-2   0,3 A   DFG, Y, 1 05/10
Kieselsäuren, amorphe 231-545-4 7631-86-9   4 E   DFG, 2, Y 01/06
Kohlenstoffdioxid 204-696-9 124-38-9 5000 9100 2(II) DFG, EU 01/06
Kohlenstoffdisulfid 200-843-6 75-15-0 10 30 2(II) AGS, EU, H 02/09
Kohlenstoffmonoxid 211-128-3 630-08-0 30 35 2(II) Z, DFG 07/12
Kohlenstofftetrachlorid 200-262-8 56-23-5 0,5 3,2 2(II) DFG, H, Y 05/09
Kohlenwasserstoffgemische, Verwendung als Lösemittel (Lösemittelkohlen-
wasserstoffe), additiv-frei

siehe auch Nummer 2.9
        2(II) AGS 12/07
Fraktionen (RCP-Gruppen):
C5-C8 Aliphaten       1500      
C9-C15 Aliphaten       600      
C7-C8 Aromaten       200      
C9-C15 Aromaten       100      
Lithiumhydrid 231-484-3 7580-67-8   0,025 E   EU, 13 12/07
Lithiumverbindungen, anorganische, mit Ausnahme von Lithium und stärker reizenden Lithiumverbindungen       0,2 E 1(I) Y, 10, DFG 02/15
Malathion (ISO) 204-497-7 121-75-5   15 E 4(II) DFG 01/06
Maleinsäureanhydrid 203-571-6 108-31-6 0,1 0,41 1;=2=(I) DFG, Y, Sa, 11 07/13
Mangan und seine anorganischen Verbindungen 231-105-1 7439-96-5   0,02 A, 0,2 E 8(II) DFG, Y, 10, 20 09/15
pMDI (als MDI berechnet)   9016-87-9   0,05 E 1; =2=(I) DFG, H, Sah, Y, 12 5/2010
Mecrilat 205-275-2 137-05-3 2 9,2 1(I) DFG 01/06
(R)-p-Mentha-1,8-dien (D-Limonen) 227-813-5 5989-27-5 5 28 4(II) H, Sh, Y, DFG 02/13
Mesitylen 203-604-4 108-67-8 20 100 2(II) DFG, EU, Y 01/06
Methacrylsäure 201-204-4 79-41-4 50 180 2(I) DFG, Y 05/16
Methanol 200-659-6 67-56-1 200 270 4(II) DFG, EU, H, Y 01/06
Methansulfonsäure 200-898-6 75-75-2   0,7 1(I) Y, 11, AGS 02/15
Methanthiol 200-822-1 74-93-1 0,5 1 2(II) DFG 01/06
Methoxyessigsäure 210-894-6 625-45-6 1 3,7 2(II) DFG, Z, H 05/16
2-Methoxy-ethanol 203-713-7 109-86-4 1 3,2 8(II) DFG, EU, H, Z 5/2010
2-(2-Methoxyethoxy)ethanol 203-906-6 111-77-3 10 50   EU, Y, H, 11 07/13
2-(2-(2-Methoxyethoxy)ethoxy)ethanol 203-962-1 112-35-6   50 E 2(II) Y, 11, DFG 07/12
2-Methoxyethyl-acetat 203-772-9 110-49-6 1 4,9 8(II) DFG, EU, H, Z 5/2010
(2-Methoxymethylethoxy)propanol (Isomerengemisch) 252-104-2 34590-94-8 50 310 1(I) DFG, EU, 11 07/13
2-Methoxy-1-methylethylacetat 203-603-9 108-65-6 50 270 1(I) DFG, EU, Y 01/06
1-Methoxy-2-propanol 203-539-1 107-98-2 100 370 2(I) DFG, EU, Y 01/06
2-Methoxypropanol 216-455-5 1589-47-5 5 19 8(II) DFG, H, Z 01/06
2-Methoxypropylacetat 274-724-2 70657-70-4 5 28 8(II) DFG, H, Z 01/06
Methylacetat 201-185-2 79-20-9 200 610 4(II) DFG,Y 01/06
Methylacrylat 202-500-6 96-33-3 5 18 1(I) DFG, EU, H 01/06
Methylamin 200-820-0 74-89-5 10 13 =1=(I) DFG 01/06
N-Methylanilin 202-870-9 100-61-8 0,5 2,2 2(II) DFG, H, 6 01/06
2-Methyl-2-azabicyclo[2.2.1]heptan 404-810-9 4524-95-2 5 20   AGS 01/06
Methylbutan 201-142-8 78-78-4 1000 3000 2(II) DFG, EU 01/06
2-Methylbut-3-en-2-ol 204-068-4 115-18-4 0,6 2 2(I) AGS 01/06
2-Methylbut-3-in-2-ol 204-070-5 115-19-5 0,9 3 2(I) AGS 01/06
1-Methylbutylacetat 210-946-8 626-38-0 50 270 1(I) DFG, EU 01/06
2-Methylbutylacetat 210-843-8 624-41-9 50 270 1(I) DFG,Y 01/06
Methylchloracetat 202-501-1 96-34-4 1 4,5 1(I) DFG, H, Y 05/09
Methyl-chlorformiat 201-187-3 79-22-1 0,2 0,78 2(I) DFG,Y 01/06
Methylcyclohexan 203-624-3 108-87-2 200 810 2(II) DFG 01/06
Methylcyclohexanol, Techn. Gemisch 247-152-6 25639-42-3 6 28 2(II) AGS 05/08
Methylcyclopentan 202-503-2 96-37-7 500 1800 2(II) DFG 07/2010
2,2'-Methylendiphenyldiisocyanat 219-799-4 2536-05-2 0,05 1;=2=(I) AGS, 11, 12 07/13
4,4'-Methylendiphenyldiisocyanat 202-966-0 101-68-8   0,05 E 1;=2=(I) DFG, 11, 12, H, Sah, Y 07/13
Methylformiat 203-481-7 107-31-3 50 120 4(II) DFG, H,Y 01/06
5-Methyl-3-heptanon 208-793-7 541-85-5 10 53 2(I) DFG, EU 01/06
5-Methylhexan-2-on 203-737-8 110-12-3 20 95   EU 01/06
Methylisocyanat 210-866-3 624-83-9 0,01 0,024 1(I) DFG, EU, H, 12 01/06
Methyl-methacrylat 201-297-1 80-62-6 50 210 2(I) DFG, EU, Y 01/06
2-Methylpentan 203-523-4 107-83-5 500 1800 2(II) DFG 07/2010
3-Methylpentan 202-481-4 96-14-0 500 1800 2(II) DFG 07/2010
4-Methyl-pentan-2-ol 203-551-7 108-11-2 20 85 1(I) DFG 01/06
4-Methylpentan-2-on 203-550-1 108-10-1 20 83 2(I) DFG, EU, H, Y 01/06
4-Methylpent-3-en-2-on 205-502-5 141-79-7 2 8,1 2(I) DFG, H 05/16
4-Methyl-m-phenylendiisocyanat 209-544-5 584-84-9 0,005 0,035 1;=4=(I) AGS, 11, 12, Sa 07/13
2-Methyl-m-phenylendiisocyanat 202-039-0 91-08-7 0,005 0,035 1;=4=(I) AGS, 11, 12, Sa 07/13
2-Methylpropan-l-ol 201-148-0 78-83-1 100 310 1(I) DFG,Y 01/06
2-Methylpropanol-2 200-889-7 75-65-0 20 62 4(II) DFG, Y 05/09
N-Methyl-2-pyrrolidon (Dampf) 212-828-1 872-50-4 20 82 2(I) EU, DFG, AGS, H, Y, 11, 19 07/13
Methylvinylether 203-475-4 107-25-5 50 120 2(II) Y, AGS 02/13
Mevinphos (ISO) 232-095-1 7786-34-7 0,01 0,093 2(II) DFG, H, 11 07/13
Morpholin 203-815-1 110-91-8 10 36 2(I) DFG, EU, H, 6 01/06
Naled 206-098-3 300-76-5   1 E 2(II) DFG, AGS, Sh, Y, H 12/07
Naphthalin 202-049-5 91-20-3 0,1 0,5 E 1(I) AGS, H, Y, 11 03/11
1-Naphthylamin 205-138-7 134-32-7 0,17 1 E 4(II) AGS, H, 11 07/13
1,5-Naphthylendiisocyanat 221-641-4 3173-72-6   0,05 1;=2=(I) AGS, 11, 12, Sa 12/07
Natriumazid 247-852-1 26628-22-8   0,2 2(I) DFG, EU 01/06
Natrium-2-biphenylat 205-055-6 132-27-4   2 E 1(I) DFG, Y 05/16
Natriumfluoracetat 200-548-2 62-74-8   0,05 E 4(II) H, Z, DFG 07/12
Natriumtrichloracetat 211-479-2 650-51-1   2 E 1 (I) DFG, H, Y 11/16
Nickelmetall 231-111-4 7440-02-0   0,006 A 8(II) AGS, 10, Sh, Y 09/15
Nikotin 200-193-3 54-11-5   0,5 2(II) EU, 11, 13, H 07/13
Nitrobenzol 202-716-0 98-95-3   1 2(II) EU, H 12/07
Nitroethan 201-188-9 79-24-3 100 310 4(II) DFG 01/06
1-Nitropropan 203-544-9 108-03-2 25 92 4(1) DFG, H, 3 01/06
Norfluran 212-377-0 811-97-2 1000 4200 8(II) DFG,Y 01/06
Octadecan-1-ol
(Langkettige Alkohole)
204-017-6 112-92-5 20 224 1(I) AGS 01/06
Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat 218-216-0 2082-79-3   20 E 2 (II) DFG, Y 11/16
Octan
(alle Isomeren außer Trimethylpentan-Isomere)
    500 2400 2(II) DFG 01/06
Octan-1-ol
(Langkettige Alkohole)
203-917-6 111-87-5 20 106 1(I) AGS, 11 07/13
2-Octyl-2H-isothiazol-3-on 247-761-7 26530-20-1   0,05 E 2(I) - DFG, H, Y 01/06
Orthophosphorsäure 231-633-2 7664-38-2   2 E 2(I) DFG, EU, AGS, Y 12/07
Oxalsäure 205-634-3 144-62-7   1 E 1(I) H, EU, 13 12/07
2,2'-Oxydiethanol 203-872-2 111-46-6 10 44 4(II) DFG, Y, 11 07/13
Oxydipropanol (Dipropylenglykol) 246-770-3 25265-71-8   100 E 2(II) DFG, H, Y, 11 07/13
Paraquatdichlorid 217-615-7 1910-42-5   0,1 E 1(I) DFG, H 01/06
Parathion (ISO) 200-271-7 56-38-2   0,1 E 8(II) DFG, H 01/06
Pentaboran 243-194-4 19624-22-7 0,005 0,013 2(II) DFG 01/06
Pentacarbonyleisen 236-670-8 13463-40-6 0,1 0,81 2(I) H, DFG 07/12
Pentan 203-692-4 109-66-0 1000 3000 2(II) DFG, EU, Y 05/09
Pentan-2,4-dion (Acetylaceton) 204-634-0 123-54-6 30 126 2(II) AGS, H, Y 12/07
Pentanole (alle Isomere)
Pentan-1-ol
Pentan-2-ol
Pentan-3-ol
2-Methylbutan-1-ol
3-Methylbutan-1-ol
3-Methylbutan-2-ol
2-Methylbutan-2-ol
2,2-Dimethylpropanol
Isomerengemische
 
200-752-1
227-907-6
209-526-7
205-289-9
204-633-5
209-950-2
200-908-9
200-907-3
250-378-8
 
71-41-0
6032-29-7
584-02-1
137-32-6
123-51-3
598-75-4
75-85-4
75-84-3
30899-19-5
9464-12-1
20 73 2(I) DFG, Y 05/16
Pentylacetat 211-047-3 628-63-7 50 270 1(I) DFG, EU, Y 01/06
3-Pentylacetat   620-11-1 50 270 1(I) DFG, EU 01/06
Perfluoroctansulfonsäure 217-179-8 1763-23-1   0,01 E 8(II) H, Z, DFG 12/11
Phenol 203-632-7 108-95-2 2 8 2(II) EU, H, 11 07/13
Phenol, isopropyliert, Phosphat (3:1) 273-066-3 68937-41-7   1 E 2(II) DFG 05/16
2-Phenoxyethanol 204-589-7 122-99-6 20 110 2(I) DFG, H, Y, 11 07/13
p-Phenylendiamin 203-404-7 106-50-3   0,1 E 2(II) DFG, H, Y, 11 07/13
Phenylisocyanat 203-137-6 103-71-9 0,01 0,05 1(I) AGS, 12, Sa 12/07
Phenylphosphin 211-325-4 638-21-1 0,01 0,05   AGS 01/06
2-Phenylpropen 202-705-0 98-83-9 50 250 2(I) DFG, EU 01/06
Phosgen 200-870-3 75-44-5 0,1 0,41 2(I) AGS, DFG, EU, Y 05/09
Phosphin 232-260-8 7803-51-2 0,1 0,14 2(II) EU, DFG, Y 03/11
Phosphor, weiss/gelb 601-810-2 12185-10-3   0,01 E 2(II) AGS, Y 05/08
Phosphorpentachlorid 233-060-3 10026-13-8   1 E 1(I) DFG, EU, 11 07/13
Phosphorpentoxid (als Orthophosphorsäure) 215-236-1 1314-56-3   2 E 2(I) DFG, AGS, Y 12/07
Phosphortrichlorid 231-749-3 7719-12-2 0,1 0,57 1(I) DFG, Y 05/16
Phosphoryltrichlorid 233-046-7 10025-87-3 0,02 0,13 1(I) DFG, Y 05/16
Piperazin 203-808-3 110-85-0   0,1 1(I) EU, 6, 11, 13 07/13
Platin (Metall) 231-116-1 7440-06-4   1 E   EU, 13 12/07
Polyalphaolefine   68649-12-7   5 A 4(II) Y, DFG 12/11
Polyethylenglykole (PEG) (mittlere Molmasse 200 - 400)       1000 E 8(II) DFG,Y 01/06
Polyethylenglykol 600 (PEG 600)       1000 E 8(II) DFG,Y 01/06
Propan 200-827-9 74-98-6 1000 1800 4(II) DFG 01/06
Propan-1,2-diyldinitrat 229-180-0 6423-43-4 0,05 0,34 1(II) DFG, H, 7, 11 07/13
Propan-2-ol 200-661-7 67-63-0 200 500 2(II) DFG,Y 01/06
Prop-2-in-1-ol 203-471-2 107-19-7 2 4,7 2(I) DFG, H 01/06
Propionsäure 201-176-3 79-09-4 10 31 2(I) EU, DFG, Y 03/11
Propoxur (ISO) 204-043-8 114-26-1   2E 8(II) DFG 01/06
Propylenoxid 200-879-2 75-56-9 2 4,8 2 (I) X, Sh, Y, AGS 07/13
2-(Propyloxy)ethanol 220-548-6 2807-30-9 20 86 2(I) DFG, H,Y 01/06
(2-Propyloxy)ethylacetat   20706-25-6 20 120 2(I) DFG, H, Y, 11 07/13
N-Isopropyl-N‘-phenyl-p-phenylendiamin 202-969-7 101-72-4   2 E 2 (II) Y, Sh, DFG 07/13
Pyrethrum (als gereinigter Rohextrakt) 232-319-8 8003-34-7   1 E 1(I) AGS, EU, Y; Sh für Rohextrakt 12/07
Pyridin-2-thiol-1-oxid, Natriumsalz (Pyrithionnatrium) 223-296-5
240-062-8
3811-73-2
15922-78-8
  1 E 2(II) H, Z, DFG 07/12
Quecksilber 231-106-7 7439-97-6   0,02 8(II) EU, DFG, H, Sh 11/11
Quecksilberverbindungen, anorganische       0,02 E 8(II) EU, DFG, 10, H, Sh 11/11
Salpetersäure 231-714-2 7697-37-2 1 2,6   EU, 13, 16 12/07
Schwefeldioxid 231-195-2 7446-09-5 1 2,7 1(I) AGS, Y 11/11
Schwefelhexafluorid 219-854-2 2551-62-4 1000 6100 8(II) DFG 01/06
Schwefelsäure 231-639-5 7664-93-9   0,1 E 1(I) DFG, EU, Y 11/11
Selen 231-957-4 7782-49-2   0,05 E 1(II) DFG, Y 12/07
Selenverbindungen, anorganische       0,05 E 1(II) DFG, Y, 10 12/07
Silber 231-131-3 7440-22-4   0,1 E 8(II) DFG, EU 01/06
Silberverbindungen, anorganische       0,01 E 2(I) DFG, EU, 10 01/06
Stickstoffdioxid 233-272-6 10102-44-0 0,5 0,95 2(I) EU, 22 05/16
Stickstoffmonoxid 233-271-0 10102-43-9 2 2,5 2(II) EU, AGS, 22 05/16
Styrol 202-851-5 100-42-5 20 86 2(II) DFG,Y 01/06
Sulfonsäuren, Erdöl-, Calciumsalze 263-093-9 61789-86-4   5 A 4(II) DFG 09/15
Sulfotep (ISO) 222-995-2 3689-24-5 0,01 0,13 2(II) DFG, EU, 11, H, Y 07/13
Sulfuryldifluorid 220-281-5 2699-79-8   10   NL-Experten 01/06
Terephthalsäure (p-Phthalsäure) 202-830-0 100-21-0   5 E 2(I) Y, DFG 02/13
TEPP (ISO) 203-495-3 107-49-3 0,005 0,06 2(II) DFG, H, 11 07/13
1,1,1,2-Tetrachlor-2,2-difluorethan (R 112a) 200-934-0 76-11-9 200 1700 2(II) DFG 04/07
Tetrachlor-1,2-difluorethan (R 112) 200-935-6 76-12-0 200 1700 2(II) DFG 01/06
1,1,2,2-Tetrachlorethan 201-197-8 79-34-5 1 7 2(II) DFG, H 01/06
Tetrachlorethen (Per) 204-825-9 127-18-4 20 138 2(II) H, Y, AGS, EU 12/11
Tetradecanol
(Langkettige Alkohole)
204-000-3 112-72-1 20 178 1(I) AGS, 11 07/13
Tetradecylammoniumbis(1-(5-chlor-2-oxidophenylazo)-2-naphtolato)chromat(1-) 405-110-6 88377-66-6 10 (E) 2(II) AGS, 18 02/09
Tetraethylblei 201-075-4 78-00-2   0,05 2(II) DFG, H, Z, 10 5/2010
Tetraethylorthosilikat (TEOS) 201-083-8 78-10-4 1,4 12 1(I) AGS 5/2010
2,3,3,3-Tetrafluorpropen 616-220-0 754-12-1 200 950 2 (II) DFG, Y 04/16
Tetramethylblei 200-897-0 75-74-1   0,05 2(II) DFG, H, Z, 10 5/2010
Tetrahydrofuran 203-726-8 109-99-9 50 150 2(I) DFG, EU, H, Y 01/06
Tetrahydrothiophen 203-728-9 110-01-0 50 180 1(I) DFG, Y, H 05/08
3a,4,7,7a-Tetrahydro-4,7-methanoinden 201-052-9 77-73-6 0,5 2,7 1(I) DFG 01/06
Tetramethylblei (als Pb berechnet) 200-897-0 75-74-1   0,05 2(II) DFG, H, 10 01/06
4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol
(4-tert-Octylphenol)
205-426-2 140-66-9 0,5 4 1 (I) DFG, 11 11/16
Tetramethylorthosilikat 211-656-4 681-84-5 0,3 2 1(I) AGS 01/06
Tetramethysuccinitril   3333-52-6   1 2(II) AGS 04/07
Thiabendazol 205-725-8 148-79-8   20 E 2(II) DFG, Y 5/2010
Thiram 205-286-2 137-26-8   1 E 2 (II) Sh, 6, DFG 07/13
Thioglykolate       2 E 2 (II) H, Y, Sh, DFG 07/13
Toluol 203-625-9 108-88-3 50 190 4(II) DFG, EU, H, Y 01/06
trans-1,3,3,3-Tetrafluorpropen 471-480-0 29118-24-9 1000 4700 2 (II) DFG, Y 04/16
Tributylphosphat 204-800-2 126-73-8 1 11 2 (II) H, Y, 11, DFG 07/13
Trichlorbenzol
(alle Isomeren außer 1,2,4-Trichlorbenzol)
234-413-4 12002-48-1 5 38 2(II) DFG, H, Y 05/09
1,2,4-Trichlorbenzol 204-428-0 120-82-1 0,5 3,8 4(II) AGS, EU 01/06
Trichloressigsäure 200-927-2 76-03-9 0,2 1,4 1 (I) DFG, Y 11/16
1,1,1-Trichlorethan 200-756-3 71-55-6 200 1100 1(II) DFG, EU, H, Y 01/06
1,1,2-Trichlorethan 201-166-9 79-00-5 10 55 2(II) DFG, H 01/06
Trichlorfluormethan (R 1 1) 200-892-3 75-69-4 1000 5700 2(II) DFG, Y 01/06
Trichlormethan (Chloroform) 200-663-8 67-66-3 0,5 2,5 2(II) DFG, EU, Y, H, X 12/07
Trichlor-nitro-methan 200-930-9 76-06-2 0,1 0,68 1(I) DFG 01/06
1,1,2-Trichlortrifluorethan (R 113) 200-936-1 76-13-1 500 3900 2(II) DFG 01/06
Triethylamin 204-469-4 121-44-8 1 4,2 2(I) DFG, EU, H, 6 01/06
Triisobutylphosphat 204-798-3 126-71-6   50 2(II) AGS, Sh, 11 07/13
1,2,3-Trimethylbenzol 208-394-8 526-73-8 20 100 2(II) DFG, EU, Y 01/06
1,2,4-Trimethylbenzol 202-436-9 95-63-6 20 100 2(II) DFG, EU, Y 01/06
3,5,5-Trimethylcyclohex-2-enon 201-126-0 78-59-1 2 11 2(I) DFG, Y, H, 11 07/13
2,4,6-Trinitrophenol (Pikrinsäure) 201-865-9 88-89-1   0,1 E 1(I) H, EU, 13 12/07
2,4,6-Trinitrotoluol 204-289-6 118-96-7 0,01 0,1 2 (II) AGS, H, Sh 11/16
Triphenylphosphin 210-036-0 603-35-0   5 E 2 (II) DFG, Sh, Y 03/11
Vanadiumverbindungen, anorganische, 4+- und 5+wertige (z.B. Divanadiumpentaoxid) (z.B. 215-239-8) (z.B. 1314-62-1)   0,005 A, 0,030 E 1(II) AGS, Y, 10, 21 09/15
Vinylacetat 203-545-4 108-05-4 5 18 2(I) AGS, EU 12/07
Vinyltoluol (alle Isomeren) 246-562-2 25013-15-4 100 490 2(I) DFG 01/06
N-Vinyl-2-pyrrolidon   88-12-0 0,01 0,05 2(II) H, Y, AGS, 11 07/13
Warfarin 201-377-6 81-81-2 0,0016 0,02 E 8(II) H, Z, 11, DFG 07/12
Warfarinnatrium 204-929-4 129-06-6   0,02 E 8(II) H, Z, DFG 07/12
(+)-Weinsäure 201-766-0 87-69-4   2 E 2 (I) DFG, Y 04/16
Weißes Mineralöl (Erdöl) 232-455-8 8042-47-5   5 A 4(II) DFG, Y 09/15
Xylol (alle Isomeren) 215-535-7 1330-20-7 100 440 2(II) DFG, EU, H 01/06
Zinn(II)-Verbindungen, anorganische       8 E   AGS, 10 12/07
Zinn(IV)-Verbindungen, anorganische       2 E   EU, 13, 10 12/07
Zinnverbindungen, organische              
–   n-Butylzinnverbindungen
    0,0018 0,009 1(I) H, 10, 11, AGS 02/14
    Mono-n-butylzinnverbindungen,
          Y  
    Di-n-butylzinnverbindungen,
          Z  
    Tri-n-butylzinnverbindungen und
          Z  
    Tetra-n-butylzinn
215-960-8 1461-25-2       Y  
–   Methylzinnverbindungen
             
    Mono- und Dimethylzinnverbindungen mit Ausnahme der separat genannten
    0,0018 0,009 1(I) AGS, Y, 10, 11 09/15
    Triisooctyl-2,2‘,2‘‘-((methylstannylidin)tris(thio))triacetat,
259-374-0 54849-38-6 0,2 1 2(II) DFG, Z, 10, 11 09/15
    Bis[methylzinndi(isooctylmercaptoacetat)]sulfid,
             
    Bis[methylzinndi(2-mercaptoethyloleat)]sulfid
  59118-99-9          
    Diisooctyl-2,2‘-((dimethylstannylen)bis(thio))diacetat,
247-862-6 26636-01-1 0,01 0,05 2(II) DFG, Y, 10, 11 09/15
    2-Ethylhexyl-10-ethyl-4,4-dimethyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoat,
260-829-0 57583-35-4          
    Bis[dimethylzinn(isooctylmercaptoacetat)]sulfid,
             
    Bis[dimethylzinn(2-mercaptoethyloleat)]sulfid
             
    Trimethylzinnverbindungen und
    0,001 0,005 4(II) DFG, H, 10, 11 09/15
    Tetramethylzinn
209-833-6 594-27-4          
–   Octylzinnverbindungen
    0,002 0,01 2(II) H, Y, 10, 11, AGS, DFG 02/14
    Mono-n-octylzinnverbindungen,
             
    Di-n-octylzinnverbindungen,
             
    Tri-n-octylzinnverbindungen und
             
    Tetra-n-octylzinn
222-733-7 3590-84-9          
–   Phenylzinnverbindungen
    0,0004 0,002 E 2(II) H, Y, 10, 11, AGS, DFG 09/14
Ziram 205-288-3 137-30-4   0.01 E 2 (I) DFG, Y, Sh 04/16
Zirkonium und wasserunlösliche Verbindungen 231-176-9 7440-67-7   1 E 1(I) 10, DFG, Sah 12/07

 

TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte und Kurzzeitwerte: Verwendete Abkürzungen, Symbole, Ziffern und Erläuterungen

3 Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte und Kurzzeitwerte

Verwendete Abkürzungen, Symbole, Ziffern und Erläuterungen


Spalten "Stoffidentität"

CAS-Nr.   Registriernummer des "Chemical Abstract Service"
EG-Nr.   Registriernummer des "European Inventory of ExistingChemical Substances" (EINECS)

Spalten "Arbeitsplatzgrenzwert"

E   einatembare Fraktion (siehe Nummer 1 Abs. 6)
A   alveolengängige Fraktion (siehe Nummer 1 Abs. 6)

Spalte "Spitzenbegrenzung"

1 bis 8   Überschreitungsfaktoren und
( )   Kategorie für Kurzzeitwerte (siehe Nummer 2.3)
= =   Momentanwert

Spalte "Bemerkungen"

H   hautresorptiv (siehe Nummer 2.6)
X   kanzerogener Stoff der Kat. 1A/1B. Bei Tätigkeiten mit diesem Gefahrstoff ist zusätzlich § 10 Gefahrstoffverordnung zu beachten.
Y   ein Risiko der Fruchtschädigung braucht bei Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes und des biologischen Grenzwertes (BGW) nicht befürchtet zu werden (siehe Nummer 2.7)
Z   ein Risiko der Fruchtschädigung kann auch bei Einhaltung des AGW und des BGW nicht ausgeschlossen werden (siehe Nummer 2.7)
(23)   PCB (PCB 28 + PCB 52 + PCB 101 + PCB 138 + PCB 153 + PCB 180) x 5 (berechnet als Summe der Indikatorkongenere x 5); nach "Chlorierte Biphenyle (PCB)", Air Monitoring Methods in German language, The MAK Collection for Occupational Health and Safety, (2014).

Mit den folgenden Kürzeln in dieser Spalte wird auf die Herkunft der Arbeitsplatzgrenzwerte und Evtl. Begründungspapiere verwiesen. Begründungen zu Arbeitsplatzgrenzwerten des AGS sind zugänglich als Bekanntmachungen des AGS unter www.baua.de

AGS   Ausschuss für Gefahrstoffe
DFG   Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG (MAK-Kommission)
EU   Europäische Union (Von der EU wurde ein Luftgrenzwert festgelegt: Abweichungen bei Wert und Spitzenbegrenzung sind möglich.)
NL-Experten   Internationale Expertengruppe zur Reevaluierung niederländischer Grenzwerte (Committee on Up-dating of Occupational Exposure Limits, a committee of the Health Council of the Netherlands)

(1) Kieselguren können, je nach Herkunft, Anteile von Quarz Enthalten. Das Brennen bzw. Calcinieren von Kieselguren führt zu steigenden Cristobalitanteilen, Aktivierte Kieselgur kann bis zu 60 Massen-% Cristobalit Enthalten. Bei der Beurteilung der Exposition gegenüber (gebrannten) Kieselguren sind sowohl der amorphe Anteil (Grenzwert für Kieselgur bzw. gebrannte Kieselgur) als auch die Summe der Anteile an Cristobalit und Quarz (krebserzeugend nach TRGS 906) zu Ermitteln und zu bewerten. Auch in Kieselrauchen kann produktionsbedingt Quarz enthalten sein, der neben dem Kieselrauch gesondert zu ermitteln und zu bewerten ist.

(2) Kolloidale amorphe Kieselsäure (7631-86-9) Einschließlich pyrogener Kieselsäure und im Nassverfahren hergestellter Kieselsäure (Fällungskieselsäure, Kieselgel).

(3) Technische Produkte maßgeblich mit 2-Nitropropan (krebserzeugend Kat. 2) verunreinigt.

(4) Gilt nur für Rohbaumwolle.

(5) Gefahr der Hautresorption für Amin-Formulierung und Ester, nicht jedoch für die Säure.

(6) Die Reaktion mit nitrosierenden Agentien kann zur Bildung der Entsprechenden kannzerogenen N-Nitrosoamine führen.

(7) Nur für Arbeitsplätze ohne Hautkontakt.

(8) 0,5 = (Konz. α-HCH dividiert durch 5) + Konz. β-HCH.

(9) Die Bewertung bezieht sich nur auf den reinen Stoff; Verunreinigung mit Chlorfluormethan (593-70-4) ändert die Risikobeurteilung grundlegend.

(10) Der Arbeitsplatzgrenzwert bezieht sich auf den Elementgehalt des Entsprechenden Metalls.

(11) Summe aus Dampf und Aerosolen.

(12) Der Arbeitsplatzgrenzwert gilt in der Regel nur für die Monomeren. Zur Beurteilung von Oligomeren oder Polymeren siehe TRGS 430 "Isocyanate"

(13) Eine Begründung für die Ableitung Eines gesundheitsbasierten AGW liegt nicht vor.

(14) AGW für die Summe der Luftkonzentrationen von 1-Ethoxypropan-2-ol und 2-Ethoxy-1-methylethylacetat.

(15) Für die analytische Bestimmung wird folgende Vorgehensweise Empfohlen: "Analytische Methoden zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe", Band 1 "Luftanalysen", 14. Lieferung 2005, und "Spezielle Vorbemerkungen", Kap. 4.7.1, S. 29-30, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co.KGaA, Weinheim oder "Messung von Gefahrstoffen", BGIA-Arbeitsmappe, Erich Schmidt Verlag, Bielefeld.

(16) Der Arbeitsplatzgrenzwert ist nur als Kurzzeitwert festgelegt. Die betriebliche Überwachung soll durch messtechnische Mitelwertbildung über 15 Minuten Erfolgen, z. B. durch Eine 15 minütige Probenahme.

(17) Der AGW gilt für die Dampfphase bei Erhöhten Temperaturen und ist nicht zur Bewertung als Aerosolkonzentration heran zu ziehen.

(18) Die messtechnische Bestimmung kann durch die gravimetrische Bestimmung der E-Staubfraktion Erfolgen.

(19) Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG hat in der MAK- und BAT-Werte-Liste zum gleichlautenden MAK-Wert auch einen BAT-Wert fest gelegt.

(20) Für Permanganate gilt Spitzenbergrenzung, Überschreitungsfaktor 1(II).

(21) Ausgenommen sind Vanadium als elementares Metall, anorganische Vanadiumverbindungen anderer Wertigkeit und C.I. Pigment Yellow 184.

(22) Gilt nicht für die Bereiche konventioneller Tunnelbau und geschlossene Arbeitsbereiche Bau bis 31. Oktober 2017, gilt nicht für den Bereich Bergbau bis 31. Oktober 2021.

 

 

TRGS 900: Arbeitsplatzgrenzwerte, 4 Verzeichnis der CAS-Nummern

4 Verzeichnis der CAS-Nummern

CAS-Nummer Bezeichnung
50-00-0 Formaldehyd
54-11-5 Nikotin
55-38-9 Fenthion (ISO)
55-63-0 Glycerintrinitrat
56-23-5 Kohlenstofftetrachlorid
56-38-2 Parathion (ISO)
57-74-9 Chlordan (ISO)
60-29-7 Diethylether
60-57-1 Dieldrin (ISO)
61-82-5 Amitrol (ISO)
62-53-3 Anilin
62-73-7 Dichlorvos (ISO)
62-74-8 Natriumfluoracetat
63-25-2 Carbaryl (ISO)
64-17-5 Ethanol
64-18-6 Ameisensäure
64-19-7 Essigsäure
67-56-1 Methanol
67-63-0 Propan-2-ol
67-64-1 Aceton
67-66-3 Trichlormethan (Chloroform)
67-68-5 Dimethylsulfoxid (DMSO)
67-72-1 Hexachlorethan
68-12-2 N,N-Dimethylformamid
71-36-3 Butan-1-ol
71-41-0 Pentan-1-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
71-55-6 1,1,1-Trichlorethan
72-20-8 Endrin (ISO)
74-83-9 Brommethan
74-87-3 Chlormethan
74-89-5 Methylamin
74-93-1 Methanthiol
74-98-6 Propan
75-00-3 Chlorethan
75-04-7 Ethylamin
75-05-8 Acetonitril
75-07-0 Acetaldehyd
75-08-1 Ethanthiol
75-09-2 Dichlormethan
75-15-0 Kohlenstoffdisulfid
75-28-5 Isobutan
75-31-0 2-Aminopropan
75-34-3 1,1-Dichlorethan
75-35-4 1,1-Dichlorethen
75-43-4 Dichlorfluormethan (R 21)
75-44-5 Phosgen
75-45-6 Chlordifluormethan (R 22)
75-56-9 Propylenoxid
75-63-8 Bromtrifluormethan (R13 B1)
75-65-0 2-Methylpropanol-2
75-68-3 1-Chlor-1,1-difluorethan (R 142 b)
75-69-4 Trichlorfluormethan (R 11)
75-71-8 Dichlordifluormethan (R 12)
75-72-9 Chlortrifluormethan (R 13)
75-74-1 Tetramethylblei (als Pb berechnet)
75-75-2 Methansulfonsäure
75-83-2 2,2-Dimethylbutan
75-84-3 2,2-Dimethylpropanol
75-84-4 2-Methylbutan-2-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
76-03-9 Trichloressigsäure
76-06-2 Trichlor-nitro-methan
76-11-9 1,1,1,2-Tetrachlor-2,2-difluorethan (R112a)
76-12-0 Tetrachlor-1,2-difluorethan (R 112)
76-13-1 1,1,2-Trichlortrifluorethan (R 113)
76-14-2 Cryonuoran (R 114)
76-44-8 Heptachlor (ISO)
77-47-4 Hexachlorcyclopentadien
77-73-6 3a,4,7,7a-Tetrahydro-4,7-methanoinden
78-00-2 Tetraethylblei (als Pb berechnet)
78-10-4 Tetraethylorthosilikat (TEOS)
78-34-2 Dioxathion (ISO)
78-59-1 3,5,5-Trimethylcyclohex-2-enon
78-78-4 Methylbutan
78-79-5 Isopren
78-81-9 Isobutylamin
78-83-1 2-Methylpropan-1-ol
78-93-3 Butanon
78-96-6 1-Aminopropan-2-ol (MIPA)
79-00-5 1,1,2-Trichlorethan
79-09-4 Propionsäure
79-10-7 Acrylsäure
79-11-8 Chloressigsäure
79-20-9 Methylacetat
79-22-1 Methyl-chlorformiat
79-24-3 Nitroethan
79-29-8 2,3-Dimethylbutan
79-34-5 1,1,2,2-Tetrachlorethan
80-05-7 Bisphenol A
80-62-6 Methyl-methacrylat
81-16-3 2-Aminonaphthalin-1-sulfonsäure
81-81-2 Warfarin
84-74-2 Dibutylphthalat
86-50-0 Azinphos-methyl (ISO)
87-68-3 Hexachlorbuta-1,3-dien
87-69-4 (+)-Weinsäure
88-12-0 N-Vinyl-2-pyrrolidon
88-89-1 2,4,6-Trinitrophenol (Pikrinsäure)
90-43-7 Biphenyl-2-ol
91-08-7 2-Methyl-m-phenylendiisocyanat
91-17-8 Decahydronaphthalin (Decalin)
91-20-3 Naphthalin
94-36-0 Dibenzoylperoxid
95-50-1 1,2-Dichlorbenzol
95-63-6 1,2,4-Trimethylbenzol
95-73-8 2,4-Dichlortoluol
96-14-0 3-Methylpentan
96-24-2 3-chlor-1,2-propandiol
96-29-7 Butanonoxim
96-33-3 Methylacrylat
96-34-4 Methylchloracetat
96-37-7 Methylcyclopentan
97-77-8 Disulfiram
98-54-4 4-tert-Butylphenol
98-73-7 4-tert-Butylbenzoesäure
98-82-8 Cumol
98-83-9 2-Phenylpropen
98-95-3 Nitrobenzol
100-21-0 Terephthalsäure (p-Phthalsäure)
100-37-8 2-Diethylaminoethanol
100-41-4 Ethylbenzol
100-42-5 Styrol
100-61-8 N-Methylanilin
101-54-2 N-(4-Aminophenyl)anilin
101-68-8 4,4'-Methylendiphenyldiisocyanat
101-72-4 N-Isopropyl-N‘-phenyl-p-phenylendiamin
101-83-7 Dicyclohexylamin
101-84-8 Diphenylether (Dampf)
103-09-3 2-Ethylhexylacetat
103-11-7 2-Ethylhexylacrylat
103-71-9 Phenylisocyanat
104-76-7 2-Ethylhexan-1-ol
105-39-5 Ethyl-chloracetat
105-46-4 sec-Butylacetat
105-60-2 ε-Caprolactam (Dampf und Staub)
106-35-4 Heptan-3-on
106-46-7 1,4-Dichlorbenzol
106-50-3 p-Phenylendiamin
106-65-0 Dimethylsuccinat (s. auch Dibasische Ester (DBE))
106-88-7 1,2-Epoxybutan (1,2-Butylenoxid)
106-97-8 Butan
107-02-8 Acrylaldehyd
107-07-3 2-Chlor-ethanol
107-18-6 Allylalkohol
107-19-7 Prop-2-in-1-ol
107-21-1 Ethandiol
107-25-5 Methylvinylether
107-31-3 Methylformiat
107-49-3 TEPP (ISO)
107-83-5 2-Methylpentan
107-98-2 1-Methoxy-2-propanol
108-03-2 1-Nitropropan
108-05-4 Vinylacetat
108-10-1 4-Methylpentan-2-on
108-11 -2 4-Methyl-pentan-2-ol
108-20-3 Diisopropylether
108-22-5 Isopropenylacetat
108-24-7 Essigsäureanhydrid
108-31-6 Maleinsäureanhydrid
108-46-3 1,3-Dihydroxybenzol (Resorcin)
108-65-6 2-Methoxy-1-methylethylacetat
108-67-8 Mesitylen
108-87-2 Methylcyclohexan
108-88-3 Toluol
108-90-7 Chlorbenzol
108-91-8 Cyclohexylamin
108-94-1 Cyclohexanon
108-95-2 Phenol
109-59-1 2-Isopropoxy-ethanol
109-66-0 Pentan
109-69-3 1-Chlorbutan
109-73-9 Butylamin
109-79-5 Butan-1-thiol
109-86-4 2-Methoxy-ethanol
109-87-5 Dimethoxymethan
109-89-7 Diethylamin
109-94-4 Ethylformiat
109-99-9 Tetrahydrofuran
110-01-0 Tetrahydrothiophen
110-12-3 5-Methylhexan-2-on
110-19-0 Isobutylacetat
110-43-0 Heptan-2-on
110-49-6 2-Methoxyethyl-acetat
110-54-3 n-Hexan
110-63-4 Butan-1,4-diol
110-65-6 But-2-in-1,4-diol
110-80-5 2-Ethoxy-ethanol
110-82-7 Cyclohexan
110-85-0 Piperazin
110-91-8 Morpholin
111-42-2 2,2’-Iminodiethanol
(Diethanolamin)
111-90-0 2-(2-Ethoxyethoxy)ethanol
111-15-9 2-Ethoxyethyl-acetat
111-27-3 1-Hexanol (Langkettige Alkohole)
111-30-8 Glutaral
111-44-4 2,2'-Dichlor-diethylether
111-46-6 2,2'-Oxydiethanol
111-76-2 2-Butoxy-ethanol
111-77-3 2-(2-Methoxyethoxy)ethanol
111-87-5 Octan-1-ol (Langkettige Alkohole)
111-92-2 Di-n-butylamin
111-96-6 Bis(2-methoxyethyl)ether
112-07-2 2-Butoxyethyl-acetat
112-27-6 2,2'-(Ethylendioxy)diethanol
112-34-5 2-(2-Butoxyethoxy)ethanol
112-35-6 2-(2-(2-Methoxyethoxy)ethoxy)ethanol
112-53-8 Dodecan-1-ol (Langkettige Alkohole)
112-72-1 Tetradecanol (Langkettige Alkohole)
112-92-5 Octadecan-1-ol (Langkettige Alkohole)
114-26-1 Propoxur (ISO)
115-10-6 Dimethylether
115-18-4 2-Methylbut-3-en-2-ol
115-19-5 2-Methylbut-3-in-2-ol
117-81 -7 Bis(2-ethylhexyl)phthalat
118-96-7 2,4,6-Trinitrotoluol
120-82-1 1,2,4-Trichlorbenzol
121-44-8 Triethylamin
121-69-7 N,N-Dimethylanilin
121-75-5 Malathion (ISO)
121-91-5 Isophthalsäure (m-Phthalsäure)
122-39-4 Diphenylamin
122-99-6 2-Phenoxyethanol
123-42-2 4-Hydroxy-4-methyl-pentan-2-on
123-51-3 3-Methylbutan-1-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
123-54-6 Pentan-2,4-dion (Acetylaceton)
123-72-8 Butyraldehyd
123-86-4 n-Butylacetat
123-91-1 1,4-Dioxan
123-92-2 Isopentylacetat
124-17-4 2-(2-Butoxyethoxy)ethylacetat
124-38-9 Kohlenstoffdioxid
124-40-3 Dimethylamin
124-68-5 2-Amino-2-methylpropanol (AMP)
126-71-6 Triisobutylphosphat
127-18-4 Tetrachlorethen (Per)
127-19-5 N,N-Dimethylacetamid
128-37-0 2,6-Di-tert-butyl-p-kresol
129-06-6 Warfarinnatrium
132-27-4 Natrium-2-biphenylat
134-32-7 1-Naphthylamin
137-05-3 Mecrilat
137-26-8 Thiram
137-30-4 Ziram
137-32-6 2-Methylbutan-1-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
140-66-9 4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol
(4-tert-Octylphenol)
140-88-5 Ethylacrylat
141-32-2 n-Butylacrylat
141-43-5 2-Amino-ethanol
141-78-6 Ethylacetat
141-79-7 4-Methylpent-3-en-2-on
144-62-7 Oxalsäure
148-79-8 Thiabendazol
149-30-4 Benzothiazol-2-thiol
151-67-7 Halothan
156-62-7 Calciumcyanamid
300-76-5 Naled
309-00-2 Aldrin (ISO)
333-41-5 Diazinon (ISO)
420-04-2 Cyanamid
431-03-8 Butandion (Diacetyl)
463-82-1 Dimethylpropan
526-73-8 1,2,3-Trimethylbenzol
540-59-0 1,2-Dichlorethylen sym.
540-88-5 tert-Butylacetat
541-73-1 1,3-Dichlorbenzol
541-85-5 5-Methyl-3-heptanon
543-27-1 Isobutylchlorformiat
552-30-7 Benzol-1,2,4-tricarbonsäure-1,2-anhydrid (Rauch)
584-02-1 Pentan-3-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
584-84-9 4-Methyl-m-phenylendiisocyanat
590-86-3 Isovaleraldehyd
591-78-6 Hexan-2-on
592-34-7 Butylchlorformiat
594-27-4 Tetramethylzinn
598-75-4 3-Methylbutan-2-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
603-35-0 Triphenylphosphin
620-11-1 3-Pentylacetat
624-41-9 2-Methylbutylacetat
624-83-9 Methylisocyanat
625-16-1 1,1-Dimethylpropylacetat
625-45-6 Methoxyessigsäure
626-38-0 1-Methylbutylacetat
627-93-0 Dimethyladipat (s. auch Dibasische Ester (DBE))
628-63-7 Pentylacetat
628-96-6 Glykoldinitrat
630-08-0 Kohlenstoffmonoxid
638-21-1 Phenylphosphin
646-06-0 1,3-Dioxolan
650-51-1 TCA (Natriumtrichloracetat)
681-84-5 Tetramethylorthosilikat
754-12-1 2,3,3,3-Tetrafluorpropen
763-69-9 Ethyl-3-ethoxypropionat
793-24-8 N-1,3-Dimethylbutyl-N‘-phenyl-p-phenylendiamin
811-97-2 Norfluran
822-06-0 Hexamethylen-1,6-diisocyanat
872-50-4 N-Methyl-2-pyrrolidon (Dampf)
929-06-6 2-(2-Aminoethoxy)ethanol (Diglykolamin)
996-35-0 N,N-Dimethylisopropylamin
1119-40-0 Dimethylglutarat (s. auch Dibasische Ester (DBE))
1305-62-0 Calciumdihydroxid
1305-78-8 Calciumoxid
1314-56-3 Phosphorpentoxid (als Orthophosphorsäure)
1314-62-1 Vanadiumverbindungen, anorganische, 4+- und 5+-wertige (z.B. Divanadiumpentaoxid)
1314-80-3 Diphosphorpentasulfid
1330-20-7 Xylol (alle Isomeren)
1336-36-3 1,1’-Biphenyl, Chlorderivate
(Chlorierte Biphenyle (Gesamt-PCB))
1461-25-2 Tetra-n-butylzinn
1569-02-4 1-Ethoxypropan-2-ol
1589-47-5 2-Methoxypropanol
1634-04-4 (tert-Butyl)methylether
1763-23-1 Perfluoroctansulfonsäure
1910-42-5 Paraquatdichlorid
1912-24-9 Atrazin (ISO)
2082-79-3 Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat
2104-64-5 O-Ethyl-O-4-nitrophenylphenylthio- phosphonat
2179-59-1 Allylpropyldisulfid
2425-77-6 2-Hexyldecan-1-ol (Langkettige Alkohole)
2536-05-2 2,2'-Methylendiphenyldiisocyanat
2551-62-4 Schwefelhexafluorid
2699-79-8 Sulfuryldifluorid
2807-30-9 2-(Propyloxy)ethanol
2921-88-2 Chlorpyriphos (ISO)
3173-72-6 1,5-Naphthylendiisocyanat
3333-52-6 Tetramethysuccinitril
3590-84-9 Tetra-n-octylzinn
3689-24-5 Sulfotep (ISO)
3811-73-2 Pyridin-2-thiol-1-oxid, Natriumsalz (Pyrithionnatrium)
4098-71-9 3-Isocyanatmethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylisocyanat
4524-95-2 2-Methyl-2-azabicyclo[2.2.1]heptan
57583-35-4 2-Ethylhexyl-10-ethyl-4,4-dimethyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoat
5873-54-1 o-(p-Isocyanatobenzyl)phenylisocyanat
59118-99-9 Bis[methylzinndi(2-mercaptoethyloleat)]sulfid
5989-27-5 (R)-p-Mentha-1,8-dien (D-Limonen)
6032-29-7 Pentan-2-ol
(s. Pentanole (alle Isomere))
6423-43-4 Propan-1,2-diyldinitrat
7439-96-5 Mangan
7439-97-6 Quecksilber
7440-02-0 Nickelmetall
7440-06-4 Platin (Metall)
7440-22-4 Silber
7440-47-3 Chrom
7440-67-7 Zirkonium
7446-09-5 Schwefeldioxid
7580-67-8 Lithiumhydrid
7631-86-9 Kieselsäuren, amorphe
7637-07-2 Bortrifluorid
7637-07-2 Bortrifluorid-Dihydrat
7647-01-0 Hydrogenchlorid
7664-38-2 Orthophosphorsäure
7664-39-3 Fluorwasserstoff
7664-41-7 Ammoniak
7664-93-9 Schwefelsäure
7697-37-2 Salpetersäure
7699-41-4 Kieselgut
7719-12-2 Phosphortrichlorid
7726-95-6 Brom
7778-18-9 Calciumsulfat
7782-41-4 Fluor
7782-49-2 Selen
7782-50-5 Chlor
7782-79-8 Hydrogenazid
7783-06-4 Hydrogensulfid
7783-07-5 Dihydrogenselenid (Selenwasserstoff)
7784-42-1 Arsin
7786-34-7 Mevinphos (ISO)
7803-51-2 Phosphin
8003-34-7 Pyrethrum
8022-00-2 Demetonmethyl
8065-48-3 Demeton
9016-87-9 pMDI
9464-12-1 s. Pentanole (alle Isomere)
10024-97-2 Distickstoffoxid
10025-87-3 Phosphoryltrichlorid
10026-13-8 Phosphorpentachlorid
10035-10-6 Hydrogenbromid
10043-35-3 Borsäure
10049-04-4 Chlordioxid
10605-21-7 Carbendazim
12002-48-1 Trichlorbenzol (alle Isomeren außer 1,2,4-Trichlorbenzol)
12185-10-3 Phosphor, weiß/gelb
13319-75-0 Bortrifluorid-Dihydrat
13463-40-6 Pentacarbonyleisen
13838-16-9 Enfluran
15922-78-8 Pyridin-2-thiol-1-oxid, Natriumsalz (Pyrithionnatrium)
16984-48-8 Fluoride (als Fluor berechnet)
17702-41-9 Decaboran
19624-22-7 Pentaboran
20706-25-6 (2-Propyloxy)ethylacetat
25013-15-4 Vinyltoluol (alle Isomeren)
25013-16-5 tert-Butyl-4-methoxyphenol
25265-71-8 Oxydipropanol (Dipropylenglykol)
25639-42-3 Methylcyclohexanol, Techn. Gemisch
26530-20-1 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on
26628-22-8 Natriumazid
26636-01-1 Diisooctyl-2,2‘-((dimethylstannylen)bis(thio))diacetat
27458-92-0 Isotridecan-1-ol
29118-24-9 trans-1,3,3,3-Tetrafluorpropen
29797-40-8 Dichlormethylbenzol
(Isomerengemisch, ringsubstituiert)
30899-19-5 s. Pentanole (alle Isomere)
34590-94-8 (2-Methoxymethylethoxy)propanol (Isomerengemisch)
35074-77-2 Hexamethylenbis(3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat)
35554-44-0 1-(2-(Allyloxy)-2-(2,4-dichlorphenyl)ethyl)-1H-imidazol (Imazalil)
36653-82-4 Hexadecan-1-ol (Langkettige Alkohole)
54839-24-6 2-Ethoxy-1-methylethylacetat
54849-38-6 Triisooctyl-2,2‘,2‘‘-((methylstannylidin)tris(thio))triacetat
60676-86-0 Kieselglas
61790-53-2 Kieselgur, ungebrannt
66603-10-9 N-Cyclohexylhydroxydiazen-1-oxid, Kaliumsalz
68359-37-5 alpha-Cyan-4-fluor-3-phenoxybenzyl-3-(2,2-dichlorvinyl)-
2,2-dimethylcyclo-propancarboxylat (Cyfluthrin)
68649-12-7 Polyalphaolefine
68855-54-9 Kieselgur, gebrannt und Kieselrauch
68937-41-7 Phenol, isopropyliert, Phosphat (3:1)
69012-64-2 Kieselrauch
70657-70-4 2-Methoxypropylacetat
85535-85-9 Chloralkane, C14-17 (Chlorierte Paraffine C14-17)
88377-66-6 Tetradecylammoniumbis(1-(5-chlor-2-oxidophenylazo)-2-naphtolato)chromat(1-)
 116230-20-7   2-(2-(2-Hydroxyethoxy)-ethyl)-2-aza-bicyclo[2.2.1]heptan

 

 

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