BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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§ 51
Belüftung


(1) Arbeitsplätze und Verkehrswege in Bohrungen müssen so belüftet sein, daß


  1. an jeder Arbeitsstelle ein Sauerstoffgehalt von mehr als 19 Vol.-% vorhanden ist,
  2. die zulässige Konzentration von Gefahrstoffen in der Atemluft nicht überschritten wird
    und DA
  3. keine explosionsfähige Atmosphäre in gefahrdrohender Menge entstehen kann. DA

(2) Das Einhalten der Bedingungen nach Absatz 1 Nr. 1 muß durch ein Sauerstoff-Meßgerät mit Alarmschwelleneinstellung überwacht werden. Das Einhalten der Bedingungen nach Absatz 1 Nr. 2 und 3 ist erforderlichenfalls durch Meßungen zu überwachen. Über die Meßergebnisse ist ein Meßprotokoll zu führen. DA


(3) Werden Arbeitsverfahren angewendet, bei denen Gefahrstoffe in die Atemluft freigesetzt werden, müssen diese an der Entstehungsstelle vollständig abgesaugt werden. Ist dies nicht möglich, muß künstlich belüftet werden.


(4) Staub muß möglichst nahe an der Entstehungsstelle niedergeschlagen oder abgesaugt werden.

DA zu § 51 Abs. 1 Nr. 2:


Die Forderung ist erfüllt, wenn die Werte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" nicht überschritten werden.

DA zu § 51 Abs. 1 Nr. 3:


Hinsichtlich der Gefährlichkeit explosionsfähiger Atmosphäre siehe "Explosionsschutz-Regeln - (EX- RL)" (BGR 104 / GUV-R 104).

DA zu § 51 Abs. 2:


Siehe Durchführungsanweisungen zu § 40 Abs. 7 .


 

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