BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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§ 40a
Belüftung bei Arbeiten in Druckluft



(1) Arbeitsplätze und Verkehrswege in Druckluft müssen so belüftet sein, daß

  1. die zulässige Konzentration von Gefahrstoffen in der Atemluft nicht überschritten wird,
  2. keine explosionsfähige Atmosphäre in gefahrdrohender Menge entstehen kann und
  3. für jeden Beschäftigten mindestens
  • 2,0 m³/min Frischluft angesaugt, verdichtet und zugeführt werden
    oder
  • 0,5 m³/min verdichtete Frischluft zugeführt werden, wenn keine Gefahrstoffe durch Arbeitsverfahren in die Atemluft freigesetzt werden. DA


(2) Gefahrstoffe müssen möglichst nahe an der Entstehungsstelle erfasst und entsorgt werden.


(3) Das Einhalten der Bedingungen nach Absatz 1 ist erforderlichenfalls durch Messungen zu überwachen. Über die Meßergebnisse ist ein Meßprotokoll zu führen. DA

DA zu § 40a Abs. 1:


Siehe auch Druckluftverordnung.

DA zu § 40a Abs. 1 Nr. 1:


Diese Forderung ist erfüllt, wenn die Werte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" nicht überschritten werden.

DA zu § 40a Abs. 1 Nr. 2:


Hinsichtlich der Gefährlichkeit explosionsfähiger Atmosphäre siehe "Explosionsschutz-Regeln - (EX-RL)" (BGR 104).

DA zu § 40a Abs. 1 Nr. 3:


Arbeitsverfahren, bei denen Gefahrstoffe freigesetzt werden, können z. B. sein:


Vortrieb mit Teil- und Vollschnittmaschinen, Spritzbetonarbeiten, Sprengarbeiten, Schweiß- und Schneidarbeiten, Isolier- und Dichtungsarbeiten.


Verbrennungskraftmaschinen siehe § 41 Abs. 4 .

DA zu § 40a Abs. 3:


Siehe Durchführungsanweisungen zu § 40 Abs. 7 .


 

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