BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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19 Arbeiten im öffentlichen Verkehr

Manche Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen können nicht in Werkstätten durchgeführt werden, weil die Fahrzeuge auf der Strecke liegen geblieben sind.

Bei solchen Arbeiten wird eine größere Gefährdung nicht durch die eigentliche lnstandsetzungsarbeit selbst, sondern durch den vorbeifließenden öffentlichen Verkehr hervorgerufen. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen betreffen die Sicherung gegen diese Gefahren, z. B.:

  • Einsatz eines Sicherungspostens
  • Tragen von Warnkleidung
  • Absperren des Arbeitsbereiches

Seit April 2001 nennt die neu erarbeitete BG-Information "Sicherungsmaßnahmen bei Pannen-/Unfallhilfe, Bergungs- und Abschlepparbeiten" (BGI 800) auch die für Instandhaltungsarbeiten im öffentlichen Verkehr zu beachtenden Regeln sowie die für ein weitgehend sicheres Arbeiten zu treffenden notwendigen Maßnahmen.

Wenn beschäftigte Personen auf öffentlichen Straßen im Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs Instandsetzungsarbeiten durchführen, müssen sie Warnkleidung, z. B. seitlich geschlossene Warnwesten nach DIN 30711, tragen.

Jeder Unternehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass Warnwesten in den:

  • Betriebsfahrzeugen
  • Fahrzeugen mit betrieblicher Verwendung

mitgeführt werden und ihre Anzahl der des Personals entspricht. Für betrieblich genutzte Privatfahrzeuge besteht diese Verpflichtung nicht.


 

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