BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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1.5 Sicherheit beim Gebrauch

Der Sicherheit kommt beim Handwerkszeug insofern eine vorrangige Bedeutung zu, da das Handwerkszeug stets im unmittelbaren Kontakt zum Menschen gehandhabt wird. Dies bezieht sich nicht nur auf die Art seines Einsatzes, sondern auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt.

DIN-Normen und VDE-Bestimmungen enthalten nicht allein Angaben für die Herstellung von Handwerkszeugen, sondern auch für sicheren Gebrauch und zuverlässige Instandhaltung. Der Fachmann weiß zwar im Allgemeinen, wie er sein Handwerkszeug zu gebrauchen und zu pflegen hat; dennoch wird in den nachfolgenden Ausführungen der eine oder andere Hinweis nochmals hervorgehoben.

Ordentliche und ungefährliche Aufbewahrung bzw. Bereitlegung von Handwerkszeugen können durch geeignete Hilfsmittel erleichtert werden.

Handwerkszeuge können an Tafeln aufgehängt werden, an denen ihre Schattenrisse abgebildet sind. Sie können in Schubfächer oder Werkzeugkästen eingelegt oder in Werkzeugschränken übersichtlich eingehängt werden (Bilder 1-4 und 1-5).


Bild 1-4: Auch im Werkzeugkasten kann das Werkzeug geordnet aufbewahrt werden



Bild 1-5: Im Werkzeugschrank ist das Werkzeug stets griffbereit


Für Arbeiten auf Leitern oder auf Baustellen empfehlen sich feste Taschen, die z. B. am Gürtel befestigt oder umgehängt werden können (Bild 1-6). Derartige Taschen bieten einen guten Schutz gegen Berühren von scharfen Schneiden und Spitzen.


Bild 1-6: Bei Arbeiten in Höhen, z. B. auf Leitern, Laufstegen, Gerüsten o. Ä., erleichtert die Werkzeugtasche den Transport der Werkzeuge beim Auf- und Absteigen; an hoch gelegenen Arbeitsplätzen dient sie als Werkzeugablage


Darüber hinaus kann der Schutz an Schneiden und Spitzen auch am Werkzeug selbst vorgenommen werden. Für Reißnadeln und Stemmeisen gibt es beispielsweise Aufsteckkappen, für Beile Ledertaschen.


 

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