BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Rückwärts blättern Vorwärts blättern

4 Was ist bei der Unterweisung der Beschäftigten zu beachten?

Durch die Unterweisung soll den Beschäftigten u.a. verdeutlicht werden, dass sich Unfälle mit bleibenden Beeinträchtigungen der Gesundheit auch schon beim Absturz aus geringen Höhen ereignen können.

Die Unterweisung soll auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung und dieser Handlungsanleitung, insbesondere des Abschnittes 5 , erfolgen.

Die Unterweisung ist in angemessenen Zeitabständen zu wiederholen.

Die Unterweisung sollte mindestens einmal jährlich sowie bei besonderen Anlässen erfolgen, z.B. nach einem Unfall oder dem Einsatz neuer Leiterbauarten.

Der Arbeitgeber soll die durch die alltägliche Benutzung von Leitern und Tritten gewonnenen Erkenntnisse in die Unterweisungen einfließen lassen.

In der Regel beinhaltet eine Unterweisung:

  • Hinweise zur bestimmungsgemäßen Benutzung,
  • bauartspezifische Hinweise,
  • Hinweise auf zusätzliche Gefährdungen.

Zusätzliche Gefährdungen können z.B. ausgehen von:

  • innerbetrieblichem und öffentlichem Verkehr,
  • Witterungseinflüssen (z.B. Glätte, Sturm),
  • elektrischen Anlagen,
  • Rohrleitungen, Behältern,
  • Schächten und Kanälen,
  • Anlagen mit Explosionsgefahr,
  • maschinellen Anlagen und Einrichtungen (z.B. durch Aufstellung der Leiter in der Nähe von beweglichen Anlagenteilen),
  • Kran- und Förderanlagen,
  • Absturzkanten.

 

Webcode: M1446-6