BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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7 Prävention

Bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung muss berücksichtigt werden, dass eine Person nach einem Auffangvorgang völlig hilflos im Auffanggurt hängen kann und aus dieser Position gerettet werden muss. Die hierzu notwendigen Maßnahmen und Vorgehensweisen sind im Vorfeld festzulegen und in regelmäßigen Zeitabständen zu üben.

Wenn die nachfolgenden organisatorischen Maßnahmen eingehalten werden, kann dem Risiko, ein Hängetrauma zu erleiden, wirksam begegnet werden, wenn es sich auch nicht völlig ausschließen lässt:

  • Auswahl fachlich und körperlich geeigneter Personen
  • Auswahl geeigneter Auffanggurte (Anpassung/Hängeversuche)
  • Aufstellen eines geeigneten Rettungsplanes
  • Unterweisung einschließlich Übungen für Persönliche Schutzausrüstungen nach UVV „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1)
  • Mindestens eine zweite Person zur unverzüglichen Einleitung der Sofort- und Rettungsmaßnahmen vor Ort
  • Vorhalten der Rettungsausrüstung vor Ort
  • Weiterbildung der Ersthelfer zur Problematik des Hängetraumas

Weiterführende Literatur:

  • Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1)
  • Regel „Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz“ (BGR/GUV-R 198)
  • Regel „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen“ (BGR/GUV-R 199)
  • Information „Persönliche Schutzausrüstungen“ (BGI 515)

 

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