BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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3 Vorgaben zu Prüfungen

3.1 Gesetzliche Vorgaben

Nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und § 3 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) trägt der Arbeitgeber/Unternehmer die Verantwortung, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel im ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten. Eine dieser Maßnahmen kann die Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen sein (§ 10  Abs. 2 BetrSichV).

Die Organisation der Prüfungen im betrieblichen Ablauf ist grundsätzlich Aufgabe des Arbeitgebers/Unternehmers. Er kann diese Aufgabe an eine andere Person deligieren, z. B. Betriebsleiter, Bereichsmeister.

Für wiederkehrende Prüfungen von elektrischen Arbeitsmitteln sind insbesondere:

  • Art,
  • Umfang,
  • Fristen

zu ermitteln.

3.2 Allgemeine Vorgaben

Zur Durchführung wiederkehrender Prüfungen von elektrischen Arbeitsmitteln empfiehlt es sich, folgende notwendige Voraussetzungen festzulegen:

  • wer darf die Prüfung durchführen (siehe auch Abschnitt 4 ),
  • wo soll geprüft werden (Einsatzort, Prüfplatz, Prüfraum),
  • welche Prüfgeräte und welche Zubehörteile sind notwendig,
  • welche Ergebnisse müssen dokumentiert werden, wie sind diese zu dokumentieren (siehe auch Abschnitt 7 ).

 

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