BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Rückwärts blättern Vorwärts blättern

5 Anforderungen an Messergebnisse

Die Messungen sollen von einer von den Ländern für die Stoffgruppe 2 (Faserstäube) anerkannten Meßstelle vorgenommen werden.

Es ist notwendig, Messprogramme vor Beginn der Ermittlungen mit dem Arbeitskreis (bzw. dessen Geschäftsstelle) abzustimmen. Es werden in der Regel verlangt:


  • drei aufeinanderfolgende Messungen, wenn alle Messergebnisse ME < ¼ x 15 000 F/m3
  • oder


  • sechs aufeinanderfolgende Messungen, wenn alle Messergebnisse ME < ½ x 15 000 F/m3
  • oder


  • zwölf aufeinanderfolgende Messungen, wenn alle Messergebnisse ME < 0,9 x 15 000 F/m3
  • und


  • Messungen, durch die bei Innenarbeiten der Erfolg der Sanierung überprüft wird, mit einer Bestimmungsgrenze < 1000 F/m3 und einem Messwert < 500 F/m3 (1, 2 oder 3 Messungen, entsprechende Staffelung wie vor in Abhängigkeit vom Messergebnis; Konzentrationsgrenzen ergeben sich aus Abschnitt 2 Nr. 3)

  • Liegen alle auf die Expositionsdauer bezogenen Messergebnisse unterhalb 15 000 F/m3 und wurde nachgewiesen, dass keine Kontamination des Raumes nach Abschluss der Arbeit vorliegt, so ist das Verfahren ohne Beschränkung einsetzbar.
  • Sobald ein Messergebnis die Asbestfaserkonzentration von 15 000 F/m3 überschreitet, kann das Vorliegen einer Arbeit mit geringer Exposition nicht bestätigt werden.
  • "Aufeinanderfolgende Messungen" sind an unterschiedlichen Tagen auszuführen bzw. können in unterschiedlichen Arbeitsbereichen erfolgen, in denen die jeweils untersuchten speziellen Arbeiten mit erwarteter geringer Exposition ausgeführt werden.

Der Arbeitskreis kann in begründeten Fällen Abweichungen zulassen oder weitere Messungen fordern.


 

 

Webcode: M1448-53