BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Gefährdung durch körperliche Leistungsminderung

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Gefährdung durch körperliche Leistungsminderung

●  Die Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit kann durch Alterung des menschlichen Körpers, durch Unfall- oder Erkrankungsfolgen bedingt sein.

●  Die Folgen zeigen sich als Kraftminderung in den Armen, Beinen und der Wirbelsäule sowie Einschränkungen des Bewegungsumfangs und der Bewegungskoordination.

●  Das Nachlassen der Aufnahmefähigkeit der Sinnesorgane, der Leistung des Kreislaufs und der Lungen erschwert es, die bisherige Arbeit weiter fortzuführen.

●  Es besteht ein Missverhältnis zwischen realem Leistungsvermögen und den vorgegebenen Anforderungen.

●  Viele körperliche Einschränkungen sind durch individuelle Änderungen der Bewegungsabläufe oder der Organisation der Arbeit und der Benutzung von angepassten Arbeitsmitteln zu vermindern.

●  Häufig ist eine Veränderung der Arbeitsaufgabe erforderlich.

Gesundheitsgefahren

●  Überforderung der bereits leistungsgeminderten Körperbereiche.

●  Fortschreiten der Leistungsminderung.

●  Erhöhung von Fehlzeiten.

●  Erhöhung von Unfallrisiken.

●  Entwicklung einer resignativen Einstellung der betroffenen Mitarbeiter mit möglicher Suchtentwicklung (Tabletten, Alkohol).

Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

●  Regelmäßige betriebsärztliche Untersuchungen und Beratungen.

●  Frühzeitige Rehabilitationsmaßnahmen unter Beratung des Betriebs- und Hausarztes.

●  Benutzung von speziell angepassten Arbeitsmitteln und Arbeitshilfen.

●  Leistungsangepasste Gestaltung der Arbeitsorganisation und -abläufe.

●  Frühzeitige betriebliche Gesundheitsförderung anbieten.

 

Weitere Informationen:


BGV A1 „Grundsätze der Prävention"
BGR A1 „Grundsätze der Prävention"



10/2007

 

Webcode: M361-50


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