BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Ergonomie

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Allgemeines
Ergonomie bedeutet
Humanität Wirtschaftlichkeit Sicherheit
  • Gestaltung der Arbeitsmittel und Arbeitsplätze nach den Eigenschaften der Menschen
  • Einsatz der Menschen nach Ausbildung, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften
  • Auswahl der geeigneten Arbeitsmittel
  • Optimierung der Arbeitsabläufe
  • Ergonomische Gestaltungslösungen leisten einen Beitrag zur verbesserten Arbeitssicherheit
Ergonomie unterstützt Lösungen für
Körperliche Belastungen Physikalische Belastungen Psychische Belastungen
  • Heben und Tragen sowie Ziehen und Schieben von Lasten
  • Arbeiten in Zwangshaltungen
  • Arbeiten mit gleichförmigen Bewegungsabläufen, insbesondere bei erhöhter Kraftanstrengung
  • Lärm
  • Vibration
  • Klima
  • Staub
  • Beleuchtung
  • Gefahrstoffe
  • Führungsverhalten
  • Arbeitsorganisation
  • Soziale Beziehungen
  • Zeitdruck
  • Kundenkontakt
Ergonomie für menschengerechte Gestaltung der Arbeit
Gesundheit fördern ⊕ Krankheit verhindern ⊜ Effizienter Arbeiten
  • durch Vermeidung von Fehlbelastungen (Unter- und Überforderung)
  • durch den Einsatz von Transportmitteln und ergonomischen Maschinen, Geräten und Hilfsmitteln
  • durch geeignetes Körpertraining
  • Erschöpfung vorbeugen
  • Schmerzen vermeiden
  • Lebensqualität erhalten
  • Erhöhung der Produktivität
  • ältere Beschäftigte können ihren Beruf länger ausüben und stehen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Gesundheit

Zusätzliche Hinweise zur Umsetzung in die Praxis

  • Ergonomische Gestaltung bezieht sich sowohl auf Arbeitsplätze, Arbeitsmittel wie Maschinen und Geräte als auch auf Arbeitsabläufe sowie die Arbeitsumgebung und ist bereits in der Planung zu berücksichtigen.
  • Ergonomie ist abgestimmt auf Körperkräfte und Körpermaße des Menschen.
  • Sie reduziert Belastungen bei der Arbeit und steigert damit die Leistungsmöglichkeit des Menschen.

Drehbarer Fahrersitz

fahrbarer Schachtdeckelheber

rückschlagfreier Hammer

  • Sie umfasst einfache Lösungen wie z. B. die Griffgestaltung von Werkzeugen, eine gute Erkennbarkeit von Anzeigeelementen, gute Bedienbarkeit von Stellteilen oder auch eine rückenfreundliche Sitzgestaltung in Baumaschinen, z. B. drehbarer Fahrersitz Nummer 1.
  • Ergonomie soll eine Verminderung körperlicher Schwerarbeit bewirken z. B. durch
    • Hebehilfen, z. B. verfahrbare Schachtdeckelheber Nummer 2,
    • Vibrations- und lärmgedämpfte Geräte, Werkzeuge, z. B. rückschlagfreier Hammer Nummer 3,
    • höhenverstellbare Geräte, z. B. Arbeitstische,
    • Transportgeräte, z. B. Karren, absenkbare Anhänger,
    • Arbeitsverfahren, z. B. Versetzhilfen bei Maurerarbeiten.
  • Eine Auswahl von ergonomischen Produkten wird im BG BAU Portal Ergonomie angeboten.
  • Darüber hinaus geht es um die Organisation der Arbeit, z. B. die Gestaltung der Arbeitszeiten und Pausen, die Organisation von Team-Arbeit, die Gestaltung von Arbeitsinhalten, Arbeitsaufgaben mit entsprechenden Handlungs- bzw. Entscheidungsspiel räumen und die Festlegung von Arbeitsumfängen.
Weitere Informationen:
BGV A1 /DGUV Vorschrift 1 Grundsätze der Prävention
www.ergonomie-bau.de

07/2015

 

 

Webcode: M1288-50


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