Knieschutz |
C 202 |

● Kniende Tätigkeiten können neben einer Vielzahl von oberflächlichen Verletzungen, hervorgerufen durch z. B. Temperatur, Chemikalien insbesondere auch zur Erkrankung der Schleimbeutel, der Menisken, zur Gonarthrose und zur Druckschädigung der Nerven führen.
● Knieschutz soll die auftretenden Kräfte gleichmäßig verteilen und Verletzungen durch den Untergrund und die zu verwendenden Stoffe und Arbeitsverfahren verhindern. Knieschutz kann vorhandene Schäden nicht korrigieren und nicht verhindern, dass durch langzeitiges Knien medizinische Komplikationen auftreten.
● Kniende Tätigkeiten durch Hilfsmittel auf ein Minimum reduzieren, damit auch der Blutfluss in den Beinen nicht beeinträchtigt wird.
● Kniebelastende Tätigkeiten arbeitsorganisatorisch möglichst durch andere Körperhaltungen auflockern.
● Bei allen kniend auszuführenden Tätigkeiten Knieschutz tragen, wie z. B.:
- Typ 1: Knieschutz, der um das Bein befestigt wird
- Typ 2: Knieschutzpolster in Hosen
- Typ 3: Knieunterlagen
● Knieschutz in Abhängigkeit der Tätigkeit/des Untergrundes auswählen, wie z. B.:
- feuchter Untergrund:
Knie vor Nässe schützen - Unebenheiten:
Dicke des Knieschutzpolsters berücksichtigen - Bewegung:
Knieschutz darf bei den durchzuführenden Tätigkeiten nicht verrutschen - spitze, scharfe Gegenstände:
Schnittfestigkeit berücksichtigen.

Weitere Informationen:
BGV A1 "Grundsätze der Prävention"
BGR A1 "Grundsätze der Prävention"
BGR 191 "Benutzung von Fuß- und Knieschutz"
www.bgbau.de/d/ergonomie
07/2010


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