BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Abkantbänke

Icon: Baustein

Gefährdungen

  • Bei Arbeiten an Abkantbänken können Hände oder Finger eingequetscht oder abgeschert werden.

Schutzmaßnahmen

  • Maschinen standsicher aufstellen.
  • Die Maschinen so aufstellen, dass während des Abkantvorganges keine Quetsch- und Scherstellen entstehen.
  • Bei handbetriebenen Abkantbänken müssen das Gegengewicht und dessen Bahn verkleidet sein Nummer 1.
  • Bei kraftbetriebenen Abkantbänken sind mögliche Quetsch- und Scherstellen zwischen Maschinenständer und Biegewange mit Abweisblechen zu verkleiden Nummer 2.
  • Kraftbetriebene Abkantbänke sind mit Sicherheitseinrichtungen, z. B. Fußschalter ohne Selbsthaltung und Not-Aus-Schalter, auszurüsten. Als Fußschalter ist ein Drei-Stufen-Sicherheitsschalter von Vorteil Nummer 3.
  • Bei Langabkant- und Schwenkbiegemaschinen ist bei einer Zweimannbedienung der Zustimmungsfußschalter zwingend erforderlich, sofern keine Absicherung durch Laserstrahlen vorhanden ist.
  • Bei einer Mehrpersonenbedienung an kraftbetriebenen Abkantbänken ist für jede Person eine Abschaltmöglichkeit vorzusehen.
  • Für komplizierte Biegevorgänge Arbeitsabläufe planen und festlegen, um Handverletzungen zu vermeiden.
  • Zulässige Biegeradien beachten.
  • Zum Verstellen der Werkstückauflagen nicht unter das Werkzeug greifen.

Beschäftigungsbeschränkungen

  • Jugendliche über 15 Jahre dürfen nur unter Aufsicht eines Fachkundigen und wenn es die Berufsausbildung erfordert an kraftbetriebenen Abkantbänken arbeiten.
  • Jugendliche unter 15 Jahre dürfen nicht an diesen Maschinen beschäftigt werden.
Weitere Informationen:
Betriebssicherheitsverordnung
DGUV Information 209-019 Sicherheit bei der Blechverarbeitung

07/2015

 

 

Webcode: M1397-50


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