BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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Im Interesse der Firma

Aktenordner, Arbeitsschuhe

Wer ist zuständig für Sicherheit?

Genau genommen sind alle im Unternehmen für die Sicherheit am Arbeitsplatz zuständig. Jeder Beschäftigte ist mitverantwortlich dafür, daß er sich nicht durch sein Verhalten gefährdet oder andere in Gefahr bringt. Die Vorgesetzten sind zusätzlich verpflichtet, Führungsaufgaben wahrzunehmen, ihre Beschäftigten anzuleiten, zu unterweisen und zu kontrollieren. Wozu braucht man dann noch einen Sicherheitsbeauftragten?

Sie sind der Richtige:

Aufgrund Ihrer Orts-, Fach- und Sachkenntnis sind Sie bestens geeignet, mögliche Unfall- und Gesundheitsgefahren im Betrieb zu erkennen und zu benennen. Sie achten darauf, ob die betrieblichen Schutzvorrichtungen und Schutzmaßnahmen ausreichen und liefern wertvolle Hinweise für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen.

Mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Engagement als Sicherheitsbeauftragter sind Sie:

  • Vorbild in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
  • fachkundiger Ansprechpartner für Ihre Kollegen.
  • wichtiger Ratgeber für den Chef.
  • festes Mitglied der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation.

 

Was haben Sie davon?

Neben Ihrer eigentlichen Tätigkeit kostet dieses Amt ein wenig mehr Zeit und in der Regel zahlt sich dieses Ehrenamt nicht auf dem Gehaltskonto aus. Trotzdem lohnt sich Ihr Einsatz:

  • Sie haben vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzubilden.
  • Sie erhöhen Ihre persönlichen Qualifikationen.
  • Sie arbeiten im Team mit anderen Arbeitsschützern zusammen.
  • Sie sind ein gefragter Kollege und kompetenter Mitarbeiter.
  • Ihre Ernennung zum Sicherheitsbeauftragten verbessert Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Ihre Grundlagen:

Sicherheitsbeauftragte sind wichtig!

Nach § 22 Sozialgesetzbuch – Siebtes Buch (SGB VII) ist ein Unternehmer mit regelmäßig 20 oder mehr Beschäftigten verpflichtet, mindestens einen Sicherheitsbeauftragten zu benennen. Die Ernennung erfolgt in Absprache mit der gewählten Mitarbeitervertretung, dem Betriebs- und Personalrat. Da der Sicherheitsbeauftragte sowohl für den Unternehmer als auch für die Kollegen ein fachkundiger Ansprechpartner in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist, empfiehlt sich sein Einsatz auch in kleineren Betrieben und Arbeitsbereichen ab zehn Beschäftigten.

Die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1) § 20 ergänzt folgendes: Der Unternehmer hat den Sicherheitsbeauftragten Gelegenheit zu geben, an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Berufsgenossenschaft teilzunehmen, so weit dies im Hinblick auf die Betriebsart und die damit für die Versicherten verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren sowie unter Berücksichtigung betrieblicher Belange erforderlich ist.

Mit Übernahme dieses Ehrenamtes und der dazu gehörenden Qualifikation sind Sie für Ihren Einsatz gut vorbereitet. Zeigen Sie Engagement für sichere und gesunde Arbeitsplätze.

Davon profitieren alle!

 

 

 

Webcode: M564-4


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