BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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5   Wann kann es zu einer Gefährdung kommen?

Zu einer Gesundheitsgefährdung durch Exposition gegenüber Epoxidharz-Produkten kann es bei verschiedenen Tätigkeiten kommen:

  • Transport und Lagerung der Produkte:
    Hautkontakt durch beschädigte Gebinde.

  • Dosierung:
    Haut- oder Augenkontakt durch Verschütten oder Spritzer der Komponenten. Ein falsches Mischungsverhältnis kann heftige chemische Reaktionen auslösen. Durch die dabei entstehende Reaktionswärme können Dämpfe freigesetzt werden, die zu einer Gesundheitsschädigung führen können.

  • Mischungsvorgänge:
    Hautkontakt durch Verspritzen/Überschwappen einzelner Komponenten oder des zu mischenden Produktes.

  • Verarbeitung der Produkte:
    Hautkontakt beim Aufrollen oder bei Anwendung im Spritzverfahren.
    Beim Auftrag im Spritzverfahren besteht zusätzlich die Gefahr des Einatmens von Aerosolen. Bei Arbeiten im Knien (z.B. Spachteln und Verfugen von Böden) kann es leicht zu Hautkontakt an Beinen und Händen kommen.

  • Arbeitsgeräte:
    Hautkontakt durch verunreinigte Griffe.

  • Reinigung der Arbeitsgeräte:
    Dabei kann es zu intensivem Hautkontakt kommen.

  • Kleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA):
    Hautkontakt kann durch verunreinigte Handschuhe, Schuhe oder Kleidungsstücke entstehen, besonders dann, wenn diese an- oder abgelegt werden.

  • Entsorgung von Gebinden:
    Hautkontakt mit nicht ausgehärteten Resten im Gebinde.

Bodenbeschichtung mit Epoxidharz

 

 

Webcode: M331-7


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