BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

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1 Eigene Belastungsgrenzen erkennen

Arbeit, besonders auf dem Bau, kann Schwerstarbeit sein und führt häufig zu vorzeitiger Ermüdung. Diese sollte aber nach einer Erholungsphase Aktivitäten am Abend und die Fortführung der Tätigkeit am nächsten Tag erlauben.

Viele Probleme treten auf, wenn die gleiche Bewegung ständig wiederholt oder in einer Haltung verharrt wird. Halb ernst und halb scherzhaft könnte man behaupten, dass eine harte Holzbank ohne Lehne eine ergonomisch günstige Sitzgelegenheit ist. Was ist daran günstig, wenn doch genau diese Sitzgelegenheit schon in unserer Vorstellung unbequem ist?

Sie ist so unbequem, dass Sie sich ständig bewegen und die Haltung immer wieder wechseln. So tritt keine einseitige Belastung auf und die Beanspruchung hält sich in Grenzen.Die beste Sitzhaltung ist immer die "nächste"!

Was können wir aus diesem Beispiel ableiten? Wir können grundsätzlich ohne Einblick in Ihre Arbeit und Ihre körperliche Verfassung empfehlen:

„Wechsel sind gut und notwendig!“ Das heißt auch: "Spüren Sie sich!"

Bis Sie sich daran gewöhnt haben, wird etwas Zeit vergehen.

Welche Empfehlungen lassen sich daraus ableiten? Entscheiden Sie selbst und für sich. Was fühlt sich gut oder schlecht an? Was kann ich ändern, sodass sich diese Haltung, diese Bewegung etwas besser anfühlt?

Ein paar Empfehlungen:

Halten Sie sich auch – oder gerade – unter Zeitdruck an dieses Vorgehen. Sorgen Sie in Ihrer Freizeit für einen echten Ausgleich. Dieser Ausgleich kann (fast) alles sein, mit Ausnahme der Fortsetzung Ihrer normalen Arbeitstätigkeit in der Freizeit. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass nur die Mitarbeiter daran glaubten, bis zum Rentenalter gesund arbeiten zu können, die eine bewusste Freizeitgestaltung (aktiv oder passiv, das war unwichtig!) hatten. Diejenigen, die in ihrer Freizeit und in ihrer Arbeit das Gleiche arbeiteten, glaubten nicht daran, das Rentenalter gesund erreichen zu können.

 

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